Sicher, wir sind alle verblendet, an einem Tag mehr, an dem anderen Tag weniger. Keiner weiß warum und der Stolz verdrängt sowieso alles. Man muss sich nur beobachten. Da geht es nicht um das Gewissen oder die Vernunft. Das sind dann die Geschichten von damals; die Ratio; aber zu dieser und jener Zeit gab es die Ratio. Punkt. Man wird also kein besserer Mensch, aber man wird gerechter und das ist was man vielleicht im Ansatz versteht. Jeder, auch der Prediger, weiß nicht von was er redet. In Wirklichkeit ist es eine Gnade, in der Gemeinschaft mit Gott sein zu dürfen und wenn es auch nur unter Anführungszeichen, im Gottesdienst ist. Niemand ist fähig, ohne Jesus Genugtuung zu leisten und ja, Gerechtigkeit, je nach Maß mit dem man misst und da sind wir alle Kleingläubige.

Nichts als Einbildungen - Ja, aber da ist die Frage wer sich das umhängt: "„Wir können jetzt also ohne Bedenken behaupten, daß die Propheten die Offenbarungen Gottes nur mit Hilfe der Vorstellungskraft empfangen haben..." Abgesehen vom bloßen Willen, der also Macht beansprucht um zu gelten. Es ist also die Frage nach dem Nutzen der Moral. Einen Mainländer kann man ebenso wie Nietzsche als ein bockiges Kind verstehen. Das Tribut ist demnach Sohn zu sein; also sind das mehr oder minder verwandte Züge.

Wien - Eine Stadt mit der damals zur Zeit Freuds höchsten Suizid-Rate in Europa. Man sagt, dass auch die Relativitätstheorie Einsteins in der Mittwochsgesellschaft bei Bockwurst und Käse ersonnen worden war.

Die Manier einer Bocksgestalt, wie der Satyr, welcher seine Dithyramben an Dionysos richtet und hier die Synergie eines St. Michael, der eben eine solche Bocksgestalt unter seinen Füßen bezwingt, was in der Kunstgeschichte jeweils mit einem Mythos in Verbindung steht. Hier, insbesondere die Bocksgestalt, also der Satyr und hier, insgesamt an den Füßen des Erzengels die Masken, welche wir aus dem Theater kennen. Nietzsche hat das recht interessant auf den Punkt gebracht, indem er einen epikurischen Willen bemerkte.

Lust ist demnach, die Belustigung; also die Billigkeit. Etwas zu billigen.

Da ist die Lust und dann a priori, das Gefallen Gottes, also die Lust des Gottes, welcher erlaubt, mit dem Hinblick, dass er zuerst kommt oder ihm zuerst gedankt werden möge, wie das Glas Wein, das man ihm zu Ehren segnet und ihm dankt. - Gepriesen seist du, Herr unser Gott, Schöpfer der Welt, der du uns alle guten Gaben gibst, durch Christus unseren Herrn - Diese Lust in Christus zu terminieren, auf ihn hinzuführen, der uns den Heiligen Geist gesandt hat. Also nicht das Ding an sich ist relevant, sondern die Gabe.