"Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa." Mt 21,11 Einer nennt ihn Sohn Davids, etc. dieses "Messiasbekenntnis des Petrus" - "Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen." Mk 8,27-30 Jetzt hat Jesus den Johannes den Täufer als den Elija bekannt gemacht und dann kommen schon wieder die Fragen. Bist Du der Täufer, bist Du der Elija, der Prophet? Die Frage ist einfach: Wer ist wie Gott? Das ist interessant, denn dieser Name ist eine Herausforderung. "Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen." Mk 8,30 Ein Zeichen, dem widersprochen wird. "er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird." Lk 2,34 Ja, Wer ist wie Gott? oder "Wer ohne Sünde ist.." oder "Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht." 1 Joh 3,6 Wer ist so sakrosankt, diese Frage zu beantworten? Wer ist wie Gott? "Für wen halten mich die Leute?" und dann bei der Kreuzigung rief Jesus nach Elija "Eloï, Eloï" Mk 15,34 . Da steht dann, er rief nach Gott. "das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott" Mk 15,34 Dann kommen sie aber wieder auf den Passus "Hört, er ruft nach Elija!" Mk 15,35 Dann hätte Jesus doch nach einem Propheten gerufen, aber nach ihm kommen keine Propheten mehr. Also, nach wem hat er jetzt gerufen? Nach Gott, aber der selber Gott war. Gott kam Gott zuhilfe, weckte ihn von den Toten auf und so blieb es, wobei der Sohn Gottes auch von den Toten erweckte, aber mit einer anderen Intention. Da, der Sohn und dort der Vater. Warum hatte er dann nicht nach dem Vater gerufen? Den Heiligen Geist hat er ja hinterlassen. Das hat er aber erst am Schluss gesagt. (Joh 14,26) Also, wen hat Jesus nun gerufen, das waren ja besonders schmerzvolle Momente. Der Vater, der in ihm war. Er hat sich nach Gott gesehnt, in der Dreifaltigkeit. Wer ist also wie Gott?

Dieses Fehdespiel des Satans ist nicht ungefährlich. Er kann auch mit der Wahrheit verdrehen, als Advokat des Bösen. Man soll ihm nicht lästern. Das ist die Zeit, die er hat. Wenn er fertig ist, ist er fertig. "Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." Mt 5,39 Die rechte Wange heißt, zurecht und im Überdruss, der Acedia die Linke auch noch.

Und dann haben wir da, den vollkommenen Ablass, den eigentlich nur der Papst spenden kann; als Vertreter Christi steht ihm das zu. Ansonsten, hat man im August dann die Perseiden. Hölle ist ein Hilfsausdruck für das was da ist. Hölle heißt "Außerhalb der Gemeinde". Das kann eine Exkommunizierung sein, aber eben auch das was es aussagt, wie früher eben, ein Pesthügel, der außerhalb der Gemeinde liegt.

Der erzürnte Gott ist eben auch der reuhende Gott, aber wie lange das dauert, bis Gott sich da beruhigt hat. Da kann man da schon auch von Ewigkeit reden. Es ist dieser Leichtsinn, eines - sit tibi terra levis - eine Ironie der antiken Griechen.