Ganz so wie der hl. Benedikt von Nursia, welcher den Kelch mit Gift segnet und der zerspringt.
Wie ist das zu verstehen, indem Jesus lehrt, dass nicht was in uns hinein kommt, unrein macht, sondern das was herauskommt. Wahrscheinlich auch in diesem Zusammenhang, wie der hl. Benedikt zu erkennen gibt. Das ist interessant, ist nämlich gar nicht leicht zu finden, dieses Elaborieren des Guten.
Die Umkehrung der Werte, wie ich diese hier verstehe, ist der Anspruch des Satyrs mittels eines Dithyrambus, seinem Herrn darin zu genügen ihn zu loben. Es ist eine Umkehr.
Dieses "Liebe und dann tue, was du willst", als Formel jenes Glückes von dem hl. Augustinus. Liebe ist dann welcher Termini? Liebe und Lust, Belohnung und Abenteuer. Der Ansatz des hl. Benedikt gefällt mir hier besser, allerdings auch gravierender, wie bei Sokrates. Beim hl. Augustinus hat man unweigerlich das Verhältnis von Monika und ihm, welches historische Bedeutung hat. - Müßiggang ist aller Laster Anfang - sagte Nietzsche und das muss man bedenken; also dieses Ringen, wie der Bär mit dem anderen Bären und dann stellt sich nämlich die Frage vom Sinn und Nutzen der Historie für das Leben. Welchen Nutzen? Dann hat man aber beim epikurischen Satyr das Problem des Guten Rates nötig und das ist dann immer Christus, als der gute Hirte, der wunderbare Ratgeber. Im Grunde versteht das niemand, nur der Gott gegenüber dem Individuum. Dieses Verhältnis und Prinzip (principium individuationis).
Ist es nun eine Willensfrage, der sich der Intellekt entgegenstellt? Vernunft und Verstand als Ratio. Das eben wäre der Müßiggang und den als Kreuzweg zu verstehen, wobei wir das unblutige Opfer am Altar feiern. Die Genügsamkeit stellt sich hierbei in den Vordergrund und zwar nicht des eigenen Willens, sondern dem Gottesdienst gegenüber, wobei diese Sichtweise auch den hl. Augustinus in das Unterfangen miteinbezieht.
So gesehen, ist es ein Kult, welcher eben die Kultur bestimmt, mit all seinen Freiheiten.