Gerade die Waage; wo dann die guten Taten und die bösen Taten als zu leicht oder zu schwer empfunden werden vom Herzen Gottes. Selig die geistig armen, geistlich armen, alles ist erschwinglich in der Nähe Gottes und so sprechen wir von den Armen Seelen. Sie sind in diesem Zustand des Himmels und der Hölle, wenngleich es wie viele meinen, Tage gibt, die wie die Hölle anmuten aber auch eben jene, die dem Himmel viel näher sind. Die Theodizee-Frage wirft viele Eindrücke auf, von Menschen, die zu wenig oder zuviel erhalten haben, oder die ein hohes Maß an Leid tragen und jene, die keinerlei Anstoß kennen. Die Talente sind unterschiedlich verteilt. Fakt ist, dass uns die Sünde den Weg abzuschneiden sucht, während die Heiligkeit Jesus den Weg bereitet. Man kann nicht sagen, sündige, damit du Jesus erfährst. So haben wir neben der Beichte auch die Strafe und mit der Strafe die Resonanz der Sünde, allerdings ist der Aspekt hier der des barmherzigen Samariters. Welch ein Glück haben wir, dass wir einen solchen Papst haben, der schon zum zweiten Mal von einem vollkommenen Ablass spricht und ein neues Jubeljahr verkündet? Die Schatzkammer des Heiligen Geistes ist voll, denn der Herr der Erde ist ohne Maß langmütig und wenn wir das aufwiegen wollen, was Gott uns Gutes auf der Welt schenkt, wie groß müssen dann die Schalen sein, die Gott messen und wiegen, wie das die Theodizee tut? Nun, er kam in eine Futterkrippe. Da lag er. "Gras frisst es wie ein Rind." Ijob 40,15 und Gottes Weisheit und Macht stehen wo am Prüfstein?