Per Definition: Was ist der Limbus? Ein Ort der Gottferne. Kein Ort der Reinigung. Er wird als Zustand oder Ort zwischen Himmel und Hölle bezeichnet und wird in zwei Teilen avanciert: 1. Limbus Patrum und 2. Limbus Puerorum. Letzterer sei lt. dem emeritierten Papst leer. Dieser wähnt: "Es ist wichtig zu betonen, dass der Limbus kein dogmatischer Bestandteil der katholischen Lehre ist. Der Begriff findet sich nicht in der Bibel und ist im Laufe der Geschichte Gegenstand theologischer Debatten gewesen. Papst Benedikt XVI. betonte 2007, dass der Limbus als Konzept nicht zwingend notwendig ist und dass man stattdessen auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes vertrauen solle, insbesondere im Hinblick auf das Schicksal ungetaufter Kinder." - Das ist per Definition falsch, wie das Glaubensbekenntnis der römisch-katholischen Kirche bezeugt und mit ihm die Gemeinde. So, nach der Wähnung des emeritierten Papstes: "Limbus der Patriarchen (Limbus Patrum): Dies bezieht sich auf den Zustand oder Ort, an dem die Seelen der gerechten Menschen des Alten Testaments vor der Ankunft Jesu Christi verweilten. Nach der Lehre glaubte man, dass diese Seelen nicht in den Himmel eintreten konnten, bis Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung die Himmelspforten geöffnet hatte." - Man mutmaßt demnach, dass Jesus an den drei Tagen in den Limbus kam und die Gerechten, wie Mose herausführte und eigentlich auch alle Anderen Personen des alten Bundes. Was spricht gegen diese Vermutung? "Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete und über den Leichnam des Mose stritt, wagte er nicht, den Teufel zu lästern und zu verurteilen, sondern sagte: Der Herr weise dich in die Schranken." Jud 1,9 - Da wird um den Leib des Mose gerungen, aber die Seele, darüber wird kein Wort verloren. Es ging ihnen also nur um den Leib des Mose, als Leichnam. So ging es wohl im alten Bund nur um den Leichnam der eventuell Gerechten? Wegen der Auferstehung von den Toten, eventuell mit einer Begegnung Christi im Limbus vereinbar. Dann bezieht sich der Apostel wiederum darauf, dass Mose gesagt haben soll: "Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 - freilich in der Betrachtung der rechten Furcht vor Gott. Bei Mose kam noch hinzu, dass er gemordet hatte, wie Kain den Abel. Doch fern ab der Schuld, hatte Mose keine Taufe. Er war also ein Kind, das ohne Taufe am Nil trieb. Dann sagt aber Jesus: "Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt" Joh 5,45 Der Leichnam, da er ja ohne Bezug auf Christus keine Auferstehung durch den Namen Jesus kannte. Dabei geht es nicht um die Auferstehung per se, denn so der Limbus eben einem Zustand gleicht, so ist dieser aufgrund der Gottferne eben einem Fall gleich, ohne Grund und Boden, der wiederum durch den Sündenfall bedingt ist. Wer hätte Mose also von den Sünden erlöst? Wieviel Gerechtigkeit wäre notwendig um sich frei zu kaufen? Das betrifft eigentlich alle, die vor Christus der Sünde verfallen waren. Um die Bedeutung dieses Ereignisses der Erlösung durch Christus gerecht zu werden, wurde die Zeitrechnung überdacht und seither leben wir in diesem Zustand. Wir leben, a priori, nicht? Und die ruht auf den Schultern jenes Erlösers, der im Reich des Todes war, also dem Limbus, als einem Ort oder Zustand des Fallens, ohne Gott, der Grund des Guten ist. Ein Ort oder Zustand der Gottferne und diese Gefahr ist schwerlich wegzudenken. Im Gegenteil, die Gottesfurcht lehrt uns, dass wir am Kittel der Kirche haften. Freilich gilt die Erlösung, doch müssen wir bedenken, dass die Sünde der Tod ist. Die Sünde ist also ein Abfall von Gott und ein Entfernen. Wir reden von der Gottferne und jenem Ort, der als Reich des Todes bekannt ist, als Limbus. Der Erbteil, den uns Christus verhieß, hat nichts mit Sünde zu tun, nichts mit der Gottferne eines Limbus. So und nun kommt also auch noch die Komponente der Hölle hinzu, in welcher zu dem Zustand auch noch die dämonischen Qualen kommen. So, als wäre der Fall welcher grenzenlos ohne Gott ist, noch nicht schrecklich und angsterfüllend genug, weil er kein zurück mehr gibt. Der ewige Tod durch die Sünde, sonst wären viele noch am Leben vom alten Bund und wir würden sie bestaunen, wie sie ohne Sünde am Leben blieben. So sind wir alle Sünder, auch Methusalem starb und wir haben aber einen Erlöser. Was tut dieser Erlöser? Er rettet, er ist Heiland und er spricht vom ewigen Leben. Vom ewigen Grund, der im Himmel ist. Also, selbst wenn man stirbt, wird man leben, wenn man an Jesus glaubt. Was bedeutet das? Jesus sandte uns den Heiligen Geist und auch vom Vater sprach das Alte Testament bereits; also zwei und Jesus stieg in das Reich des Todes, begegnete ergo den Gerechten des alten Bundes und führte sie vielleicht hinaus, hinauf in den Himmel. Doch Jesus tat das nicht, denn er wurde wieder lebendig und bezeugte, dass er noch nicht beim Vater war. Was geschah dann mit den Gerechten? Blieben sie im Limbus? - Dann redet der emeritierte Papst vom Limbus der Ungetauften, die aber eben keine Sünden haben oder in Jugendsünden waren. Die Kinder und dann hat man eigentlich ein leeres Unterfangen, was eine doppelte Leere ist. Da und dort. Also, wir das Reich des Todes deshalb weniger Zustand? Eben jener der Gottferne, des Fallens und der Angst, des Schreckens? Aufgrund der Gottferne; ein Gott des Lebens, in drei Personen. Freilich, der Prophet Elija kehrte von denen wieder, die in den Himmel auffuhren und zwar mit einem Wagen. War er eine Ausnahme? Es gab sonst keinen im Alten Bund, der gen Himmel fuhr, vor allem auf eine solche Weise. Gerade dieser und wenn er selbst gen Himmel fuhr und Gott ihn in den Limbus schickte, er als Johannes der Täufer voller Angst und Schrecken wiederkam, um Jesus zu bezeugen, er sich nur von wildem Honig und Heuschrecken ernährte, obgleich dieser Limbus-Erfahrung und er es vielleicht besser fand, den Kopf zu verlieren als diese Sicht auf den Limbus wieder zu ertragen. Jesus trat diesen Weg freiwillig an und er wusste um ihn, wie sein Leiden werden würde. Dass selbst er in das Reich des Todes kam, wenn auch nur drei Tage. Im Laufe der Geschichte wurde um das rechte Bekenntnis gerungen, aber den Limbus ließ man nie außer acht. So findet er sich auch heute noch im Glaubensbekenntnis wieder, als ein Ort zwischen Himmel und Hölle. Würde man nicht wissen, wovon man redet, könnte man meinen, er sei einfach die Erde, die Welt, aber die Erde hat einen Grund, einen zureichenden Grund. Der Grund eines Limbus wiederum ist unzureichend, obgleich der Gottferne. Diese gibt es zwar auf der Erde, Welt genügend, aber wir leben im Jahr des Herrn und die Zeitrechnung bezeugt, dass wir Christus als das Licht das jeden Menschen erleuchtet, erfahren haben, Generation um Generation, sei über 2000 Jahren. 2000 wäre in etwa eine Legion, oder eine Besessenheit. Sind wir von Christus besessen? Besitzt er uns? Das eben ist Sache des Klerus und dieser sagt. Nun, auf die Worte von JP II. revidierend - ganz dein - beziehen wir uns auf Maria, die Mutter Jesu und ihrer Bereitschaft Gott zu empfangen, anzunehmen. Das ist Glauben und Menschen, die dann von Jesus besessen werden, wie eben solche die plötzlich einen Exorzisten brauchen, weil sie Gott dem ausliefert, das ist kein Glaube. Das ist ein Dienst an zweier Herrn. Einen davon kann man lieben, den anderen verachten. So und die geistlichen Übungen finden sich in der Kirche wieder. Besonders aber im Vater unser, das stets den Willen Gottes als oberstes Attribut ansieht. Nun kann man dem gegenhalten, dass wir Menschen nicht danach handeln, aber wir suchen den besseren Menschen, nicht aber den Glauben, den nur Gott kennt. Wir gehen leer aus, wenn wir nach den Gerechten suchen.