Ein Mensch, der nicht wollen kann, was er will, stellt in diesem Zusammenhang die Spendung des gegenseitigen Sakraments der Ehe in Frage, ohne dem Willen Gottes. Das ist also schwamming, weshalb Schopenhauer unverheiratet blieb. Ist es eine Neurose aufgrund unzureichender Erkenntnis im Willen? Worin sucht man dann den Willen? Wozu genügt er? Wobei diese Sicht auf Schopenhauer und Willen ohnehin getrübt erscheint, da dieser in alles Mögliche den Willen zu interpretieren sucht. Was aber ist Wille? Alles, was sich dabei erschließen lässt, ist metaphysisch, ist Lust.
Das einzige Fazit hierzu ist Seneca, als Vertreter der Stoa, wo er über den Zorn lehrt. Der katholische Kontext sieht hierzu ähnlich aus.
Und Schönheit bändigt allen Zorn. Goethe Faust II. Schönheit als Opferkult?
Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik; oder Harmonie. - Harmonie entsteht, wo alles sich zum Ganzen webt; eins in dem Andren wirkt und lebt. Goethe Faust I. oder "Wahr bleibt, daß Scham und Schönheit nie zusammen, Hand in Hand, den Weg verfolgen über der Erde grünen Pfad.." Goethe Faust II. Die Schamlosigkeit bezieht Goethe hierbei auf den Greif.
Diese Poesie ist eben nur ein Teil von einer Wahrheit. Scham und Schönheit bezieht sich auf Dinge, nicht a priori auf Menschen, sondern es ist eine Einstellung, ein Fokus und dann sieht der Mensch das Menschlein, auch wenn er sich selbst anschaut; die Aporie.
Es war eigentlich nur Carl Zeiss und Goethe, bis hin zum Prisma. Fokus Pokus.