Dann liest man so Nachrichten wie: Vatikan schafft Vorhölle ab - Und die Metaphysik sagt dann: "Vatikan schafft Vorhölle ab." Dann hätte sie ja das Glaubensbekenntnis angezweifelt. Auch wenn es eben um die Einsicht eines Limbus der ungetauften Kinder geht. Es ist schwierig, wenn man Eingriffe machen will. Ratzinger ist dann ratzeputz verschwunden. Also, die Theologie ist sehr schmalspurig in diesem unbekannten Territorum unterwegs, aber was nützt diese Erkenntnis oder Einsicht für die Ewigkeit? Es ist wie die Geschichte, die der hl. Bruno erlebte, wo der Tote immer wieder aufwachte und bekannte wie ihm geschah.
Der Papst sagt: Ich stelle mir die Hölle gerne leer vor - Und das ist dann der Fazit: " Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben. Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben?" Mt 12,25-26 Papst Franziskus ist ein weit größerer Theologe, als sein emeritierter Vorgänger je war. Es spielt auch keine Rolle, weil wir sind nicht allwissend. Omnipotent bedeutet: du bist der Fels auf den ich meine Kirche baue.
Aber was machen wir nun mit "Dem Reich des Todes". Ist das ein Niemandsland, weil Tod eine Entität ist, von etwas das wir nicht kennen. Man braucht also eine Metameta-Sprache, um solche Aussagen formulieren zu können und das haben wir nicht. Privatoffenbarungen, ändert aber nichts am Evangelium Jesu Christi. (Gleichnis vom Armen Lazarus)
Ist nicht Mose oder die Propheten auch Privatoffenbarung? Es ist nicht das Evangelium. Man spricht dann von der Mitte des Glaubens. Mittler ist dann der Bote oder der Prophet und mit Christus fangen dann die Apostel an, das Apostolat. "Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?" Mt 16,26 Die Frage mit dem Limbus ist nämlich genau diese. Wie kann der Mensch mit der Wahrheit einkaufen gehen?
Der Papst sagt auch, dass wir die heutige Armut gemeinsam angehen -