Gott weiß, dass es Gutes und Böses auf der Welt gibt. Also man kann nicht sagen, das Gute sei nicht gut oder das Böse sei nicht böse und dieses Jenseits von Gut und Böse ist im Grunde, Gott weiß, ja nicht falsch. Es ist eigentlich die Einstellung eines Stoikers vielleicht eben besser, die christozentrische Lebensweisheit, nicht zu urteilen, weil vielleicht die Lehre falsch ist, die man da macht. Es ist also jede Aussage, die man treffen kann, doch nur eine edle Kinderei und Anfängerei, wie Nietzsche sagt. Sicher, man kann sagen, dieses und jenes sei böse. Ist aber gerechtfertigt in sich selber, ebenso das Gute, was man tut, das man nicht zur Schau stellt. Richtet nicht, aufdass ihr nicht gerichtet werdet, heißt es aus dem Evangelium und Jesus weiß, hier und dort etwas zu sagen, anzumerken, sonst müssten ja die Steine schreien. Also, es bleibt alles Gott überlassen, weshalb das Identitätsprinzip zu wahren ist, rein menschlich, denn Gott schaut nicht auf das Ansehen der Person.
Dieses Schwarz hinsichtlich dem Kreuzestode Christi ist prägend für das Christentum; dieses - von Gott verlassen sein, dabei war das anscheinend nur ein Übergang in die Dreifaltigkeit. Dennoch bleibet die Frage offen, weshalb Christus im Reich des Todes war, also im Limbus, der eben ein Schwarz in schwarz ist und kein Licht kennt. So war dann demnach die Erwartung im Limbus auf das Licht, wobei wir keinerlei Vorstellung haben. Der Limbus als ein grundloses Spektrum des Fallens und sie haben Jesus ans Kreuz geschlagen. Also, das ist mehr als bedenklich.
Und Petrus, als Zeichen, der sich verkehrt kreuzigen hat lassen.
Die Welt ist eben nicht das, was der Fall ist, sondern der Limbus, das Reich des Todes. Es erinnert an diesen Begriff des Doppelschoßes; wo das Kind eigentlich mit dem Kopf voran geboren wird. Hier ist aber der Unterschied, dass Jesus mit Nikodemus darüber redet, dass der Mensch im Geiste wiedergeboren werden kann. Ein Puzzelstein, der nicht passt; nahezu ein Eckstein. Dass Petrus sich verkehrt kreuzigen hat lassen, ist wohl ein Indiz dafür, dass es sich um einen Fall handelt, wenn es um die Frage des Reiches des Todes geht, in dem Jesus drei Tage lang war.