Was nützen Privatoffenbarungen für die Ewigkeit? Nur das Wort Gottes ist ewig. Das Wort des Menschen stirbt. Gott soll man anbeten, nicht das Geschöpf. Warum? Weil sein Wort ewig ist. Es ist Kraft ewigen Lebens und kein Kalkül. "Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens." Joh 6,68 Deswegen ist jede Aussage aufgrund der Unbeweisbarkeit lt. Goedel falsch (Unvollständigkeitssatz). Goethe, Faust II. "Gutes und Böses kommt unerwartet dem Menschen; auch verkündet glauben wir’s nicht." Es ist also eine Frage des Glaubens, fürwahrhaltens, im Grunde auch der Hoffart. Der Grund ist, dass die Propheten mit Jesus Christus aufhören. Die Gabe der prophetischen Rede, gibt es sehr wohl, aber der Nutzen, darüber lässt sich philosophieren. Kann nach Licht, mehr Licht kommen, so wie es Goethes letzte Worten waren. Mehr Licht? Kann es mehr Licht geben als die Menschwerdung Gottes? Wohl kaum. So sagt Jesus: Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Nun, Glaube, mehr Licht und natürlich muss man alles hinterfragen. "Prüft alles und behaltet das Gute!" 1 Thess 5,21 und auch hier explizit: "Verachtet prophetisches Reden nicht!" 1 Thess 5,20 oder "Löscht den Geist nicht aus!" 1 Thess 5,19 und klar "Meidet das Böse in jeder Gestalt!" 1 Thess 5,22 - Was heißt das, meiden? Nun, das Evangelium gibt auch hier Antwort: "Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete und über den Leichnam des Mose stritt, wagte er nicht, den Teufel zu lästern und zu verurteilen, sondern sagte: Der Herr weise dich in die Schranken." Jud 1,9 Wenn bereits die Erkenntnisse einer Privatoffenbarung zu hinterfragen sind, dann umso mehr die Teufelspredigten.Berührt man einen Heiligen, einen der Gott liebt, geht man reicher fort. - Reliquien, zudem die Mär des Rabbis, der niemanden die Hand gibt oder Jesus, der sogar merkt, dass ihn jemand am Gewand berührte. Dies alles inspiriert sich aufgrund einer Gottnähe, also das Gegenteil des Limbus, obwohl hierbei das Gegenteil wohl eher der Nimbus wäre; der Held der Geschichte, wenn man so will.

Jesus am Brechen des Brotes zu erkennen, dieser Moment der Wandlung während der Heiligen Messe, ist eine Emmaus-Erfahrung. "Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn" Lk 24,31 Das Lebensbrot herabzuwandeln.

Petrus sucht Jesus auf dem Wasser entgegen zu gehen. Anstelle von Petrus, tritt hierbei die ganze Kirche, die an Jesus Halt sucht. Es ist dieses "quo vadis?"; wohin gehst du? Von der Seite an Jesus gerichtet oder ist es mehr dieses "dic cur hic"; sag warum du hier bist. Das wiederum erinnert an die Dämonen, die Jesus austrieb. "Bist du hergekommen, um uns schon vor der Zeit zu quälen?" Mt 8,29 - Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet und dann ergibt sich aber auch der Konsens zur Ewigkeit und warum fragt ein ewig Verdammter, ein Dämon nach der Zeit? So sagt Jesus "Wie kann der Satan den Satan austreiben?" Mk 3,23 Es ist eben klar, dass von einem Dämon, einem Teufel nichts Gutes kommen kann. Jedes Wort ist ein Fatalismus.