Da ergibt sich eine Kontroverse. Zum Einen, der hl. Pfarrer von Ars, der um die Bedeutung des braunen Skapuliers wusste und zum Anderen, der Schüler des hl. Don Bosco, welcher ein Skapulier-träger war. So sagt der hl. Domenico Savio, "ich muss lernen, arbeiten und heilig werden" und er empfand folgendes: "ich spüre eine Notwendigkeit heilig zu werden....Jetzt nachdem ich begriffen habe, dass ein Heiliger nicht traurig und schmerzbeladen sein muss, sondern froh und heiter, möchte ich unbedingt heilig werden." Gleichsam die hl. Therese von Lisieux.
Sich der großen Gnadengaben zu ereifern. So sagt Jesus, "Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu gelangen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden." Mt 18,9 Alles zu wissen, alles zu verstehen, zu begreifen, zu erläutern, ist nichts angesichts dem Empfang des Allerheiligsten. Die Erkenntnis Gottes wohnt im Empfang des allerheiligsten Altarsakraments und man soll Gott nicht auf die Probe stellen. Daher ist für den Empfang der Hostie, des Leibes und Blutes Christi in der Hostie, der Stand der Gnade vorausgesetzt. Vielwisserei hat noch nie jemanden auf der Welt zur Erkenntnis Gottes gebracht. Ja, man kann sagen, ich weiß alles über Gott aber genau das hat Christus auch dargelegt, dass es nicht um das Wissen der Realpräsenz geht, welche im Empfang der Hostie geborgen ist, sondern in der Demut vor der Realpräsenz. In jeder Christozentrik steht die Anbetung und nicht das Plappern wie ein Heide. Das liegt daran, die Engel wollen auf die guten Dinge, auf jedes Gut hinweisen, aber der Mensch ist nicht gut an sich oder an und für sich, sondern er ist gut erschaffen und alles Gute was gescheiht, geschieht durch das Heiligste Herz Jesu. Das Tor zum Herzen des Vaters, denn ohne Jesus vermögen wir nichts zu tun. "Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters." Mt 18,10 Die Verachtung der Gotteserkenntnis ist falsch. Es ist keine Tugend, aber sie leitet zur Einsicht, zur Mystik, die ja in Gott vorhanden ist. - Jesus kam in die Welt, uns abzuholen.