Papst – Tradition bedeutet Offenheit - Offenheit; der hl. Franz von Assisi wollte das Evangelium nötigenfalls mit Worten verkünden. Der Dialog ist eigentlich nicht die Option, denn das Beste was man wissen kann, kann man oft nur schwer mitteilen. Es sei denn man ist geübt darin. Man muss Rücksicht nehmen. Ich gehe jetzt nicht einmal auf den Diskurs ein oder andere Formen der Kommunikation. Die hl. Kommunion genügt und damit wir zu ihr befähigt werden, müssen wir stets unsere Taufe erneuern, durch die Beichte. Das Leben als eine Zwiesprache mit Gott, Carlos Castaneda oder Don Camillo, Worte sind nicht alles, was uns im Glauben zur Hoffnung fähig macht. In Worten birgt sich oft die Hoffart. Sie sind Zeiger, so wie die Engel uns auf dieses oder jenes hinweisen; aber auch hier spielt das Herz oder die Herzensbildung eine große Rolle.
Papst – Mit Geschwisterlichkeit Hass und Krieg überwinden - Was nun bei Kriegen oder Ärgernissen nicht bedacht wird, dass Gott jeden Tag abberuft und dann die Ewigkeit folgt. Es ist leicht zu sagen, man werde wiedergeboren, aber was wenn die Welt dann gar nicht mehr da ist? Dann vielleicht der Lebenstraum, aber Schmerzen. Viele Gründe, die uns zeigen, dass dieses Leben endlich ist. Der Mensch altert, aber alles denken ist unzulänglich.
Jesus will, dass wir uns freuen. Wir sollen nicht kopflastig werden oder uns ereifern, denn wie Kohelet sagt "das ist alles Windhauch" Koh 1,2
Dann sagt, derselbe Kohelet "Die Erde steht in Ewigkeit" Koh 1,4 Warum macht sich dann irgendwer Gedanken? Warum besteht sie in Ewigkeit? Es ist gleich, wir werden es nicht anders erleben. Die Erde ist da, wir gehen. Wozu sind also dann diese futuristischen Ideen und Gedanken da? Was nützen sie für die Ewigkeit? Hochmut, Eitelkeit, Hohn.
Das Einzige, was wir erleben und erlebt haben, ist die Zeit nach der Ankunft Christi auf Erden. Das sagt unsere Zeitrechnung und mit der rechnen wir, weil wir zeitlich endliche Kreaturen sind. Nicht mehr, nicht weniger. Was kommt raus? Windhauch; ja da war Gott da. "ein sanftes, leises Säuseln." 1 Kön 19,12
Der Papst appeliert an das Herz, das tut Jesus auch. "von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken" und dann bezieht sich Jesus auf konkretes: Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. - Der hl. Johannes von Gott wähnte sein Motto als: "Das Herz befehle!"