Papst – Sklaverei - Jede Form von Religion ist im Grunde Sklaverei. Nur die römisch/katholische Kirche glaubt an einen Erlöser, ist somit per Definition keine Religion, sonst hätten wir keine Zeitrechnung nach Christus. Außerdem bedeutet Religion soviel wie religio, also Rückbindung. Die einzige Rückbindung, die es in der Kirche gibt, ist das Ehesakrament, das sich die Eheleute gegenseitig spenden.

Papst – „Die Demut ist die Grundlage des Betens“ - Irgendetwas stört mich an dieser Aussage des Klerus. Betet fordert Mut. Demut ist eine Gabe des Geistes, eine Tugend die auch die Zeit vor und nach dem Gebet zu üben ist. Man muss aber auch erkennen, dass der Mut alleine für das Beten nicht unbedingt von Vorteil ist. Man kann sich auch ziehmlich vergreifen und dann ist es ein durchfechten. Gebet ist etwas stilles. Sicher wird der Papst recht haben. Demut und Gebet. Es gehört ein Ave Maria zum Gebet dazu. Beten zB. damit andere den eigenen Willen tun, das ist ein Widerspruch per se. Es heisst, dein Wille geschehe und da würde ich mich auf gar keine Diskussion einlassen. Im Gegenteil, besser ein Stundenbuch aufschlagen als eigenen Trost einfordern, aber wenn nötig lässt uns Gott den freien Willen. Demut wäre dann eben, entweder sich den Trost zu entziehen oder aber ihn anzunehmen. Beides ist richtig und auch wichtig, dass wir Menschen sind, mit Gefühlen, mit Ernst und Kindlichkeit zugleich. Wir wissen es oft nicht besser und lernen so, Gott zu kennen.

Papst – Fastenzeit zur Freiheit - Gott, dem ein zerknirschtes Herz oder ein zerknirschter Geist gefällt. Gott, der Erlöser spendet Trost. Selig ist man, sagt Jesus, wenn man an ihm keinen Anstoß hat. "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich" sagt er. Solange man hadert, versperrt man sich selber die Seligkeit darin. Gott ist gerecht, er braucht unsere Hilfe, wir brauchen seine. Ein fühlender Gott und auch Mensch durch Jesus Christus.

Papst – Das Leben der Kirche wird durch die Sakramente genährt - Sie sind Anlass dafür, Gnade zu finden. Wozu braucht man Gnade? Nun, die Gerechtigkeit Gottes erfordert Gnade vor derselben. Eine Sünde hat schon ausgereicht, um uns das Paradies zu verderben. Daher müssen wir die Gnade suchen und wiederfinden; das Paradies wiederfinden, es neu entdecken durch die Sakramente der Kirche.