Hl. Blasius; es gibt 19. Heilige mit dem Namen Blasius. Dreien davon gedenkt die Kirche am 3. Februrar: Blasius Armentarius, Blasius von Oreto und Blasius von Sebaste. Letzterer ist auf dem Bild zu sehen. Reminiszenz: Weshalb tragen seit 1700 Päpste keinen Bart mehr? Eine Möglichkeit ist, dass ein Bart auch für die Sünden steht. "Ihre Kehle ist ein offenes Grab" Röm 3,13 In dieser Sicht komme ich auf „Gott, befreie meine Kehle“ (Ps 6,5). Ein Text vermutlich aus der hebräischen Bibel, allerdings stimmt dieser Vers mit der Einheitsübersetzung nicht überein. Darin heißt es unter Psalm 6,5: "Herr, wende dich mir zu und errette mich, / in deiner Huld bring mir Hilfe!"

Jemand hat Recht und jemand hat nicht recht. Wenn die Kirche nicht recht hat, dann hat sie trotzdem recht. Das hat etwas mit Demut zu tun. Ein Wort, das man in Kirchenkreisen den Gehorsam nennt und dann sagt der Konsens aber: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen und so kommt die Nächstenliebe nach der Gottesliebe, wenngleich die Gottesfurcht in selbiger koinzidiert. Man muss auch den Langmut Gottes verstehen, der uns eigentlich immer zuhört und im Zorn ist der Mensch ungerecht. Dem Bösen keinen Widerstand leisten, heißt in dem Fall, dem Zürnenden nicht noch mehr Zorn aufladen, indem man sich diesen suggestieren lässt. Jesus nimmt da noch mehr Anteil an dem Ganzen. "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" oder "Warum rede ich überhaupt noch mit euch?" und dann aber die Szene, wo Jesus die Händler aus dem Tempel jagt. Beim Ersten bittet er um Vergebung für andere, als Hinweis auf seine Mutter, die Fürbitterin. Beim Zweiten sieht er die Sinnlosigkeit in der Belehrung oder vielmehr der Worte, weshalb es ähnlich wie bei der Predigt ist, wo die Predigtstühle per se abgeschafft worden sind. Natürlich hätte man diese auch weiter nutzen können, um das Evangelium von diesen Predigtstühlen aus zu verkünden. Hat man aber nicht. So sagt der Völkerapostel: Der Buchstabe tötet, nur der Geist macht lebendig. So liegt auch alle Erkenntnis im Empfang des Leibes Christi (vgl. Gott ist Geist) und nicht in den Worten an sich. Diese sind, Schöpfungen, während der Geist Gott ist. Natürlich ist das Evangelium anbetungswürdig, das tun auch die Engel, aber es ist kein Wort einer irdischen Erkenntnis, sondern das Wort bleibt und zum Dritten, der Eifer für das Haus Gottes, der ein eifernder Gott ist.

Papst – wohltuende Unruhe - Zuerst wähnt er eine "Heilige Unruhe" (01.06.2020) und nun eine "wohltuende Unruhe". Wahrscheinlich geht es um diese politischen Inhalte, bei denen man sich aufregen müsste und bevor man hier zu Werturteilen übergeht, kann man sich diese wohltuend entsagen. Dieses Psalm 1,1 Thema: "nicht im Kreis der Spötter sitzt". Der Psalm beginnt mit "Wohl dem Mann", also wohltuend.

Antisemitismus - Das führt zu einer automatischen Exkommunizierung. Daher hat die Kirche zum Holocaust auch keine direkte Stellung bezogen. Vgl. Clemens VI. oder "Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen" Mt 6,1