Papst: Kritik am Individualismus und mangelnde Hilfe für Kranke - Träumer - Träume sind nicht schlecht, wenn man welche hat, aber meistens sind sie fleischlich. Damit meine ich keine Anspielung, sondern sie sind irdische Belange. Dieses ganze Traumthema ist Teil der Psychoanalyse Freuds. Niemand träumt was ihn nichts angeht. So nach dem Sinnbild des Wesens von Träumen. Man träumt nicht von Dingen, die man hat, sondern von Belangen. Niemand handelt nicht zu seinem eigenen Vorteil. Es ist auch gut so, dass man individuell ist, sonst hätten wir keine Wahl. Wir wären dann wie Tiere, die sich zusammenrotten. Individualisierung hat in dem Sinne keinen Fehler per se. Sie ist das Gutdünken des Menschen. Man muss auch zu der Einsicht kommen, dass Gott für uns da ist und nicht für die Tiere. Was nutzt eine Fischpredigt? Sie sehen einem an, das tut ein Hund auch, treu und liebenswürdig oder eine Puppe. Menschen wollen lieben und geliebt werden. Das ist der Anspruch, den man hat. Das Gegenüber ist Einerlei, oft und oft reicht, dass jemand da ist, eine Person, denn man hat auch den Anspruch einer Person und so ist auch Gott eine Person. Aber nicht nur eine Person, sondern drei Personen. Es ist also eine Gemeinschaft und nun stellt sich die Frage, inwiefern andere Personen diese Gemeinschaft die man hat, dulden. Die Seinen nahmen ihn nicht auf. Das ist ein Problem und man wird auch krank, wenn man diese Gemeinschaft nicht hat, oder sich dagegen entscheidet, Gott der das Leben selber ist, versucht auszuschließen und Gott hat uns die Lehre gegeben, wie wir uns verhalten sollen. Er kennt ja den Menschen, weiß genau was man braucht, was uns fehlt und dass wir uns an ihn wenden sollen, um nicht verloren zu gehen, in dem Müßiggang von Gefühlen, dem Zerrissen sein. Gott heilt. Der Mensch leidet am Ehrlichsten an sich selbst. Ohne Gott, der ihm in der konsekrierten Hostie entgegen eilt, ist der Mensch hilflos. Es gibt noch andere Fälle, aber die sind eher die Ausnahmen. Heilige nahmen sich als Opfer wahr, wie die hl. Therese von Lisieux, als Brandopfer der Liebe für die Priester. Wenn Gott Leiden schickt, dann zum Heil der Seele. So lässt er auch dämonische Besessenheit zu und viele Leiden werden durch Dämonen hervorgerufen. Leiden einer Krankheit als Sühne für sich und für andere. Psychosomatische Leiden, Leiden der Seele, durch Depressionen, durch Belastung der Seele von den Sünden, eigener oder derer von anderen, Erbschuld. Hoffnung und Zuversicht jedoch durch "Ich werde Krankheiten von dir fern halten." Ex 23,25 das Wort Gottes. Leiden an Geist, Leib und Seele. Während der Heiligen Messe die Worte für den Diener: "so wird meine Seele gesund". Das Wohnung halten Gottes, - "dass du eingehst unter mein Dach". So sagt Jesus "Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen." Joh 14,23 - "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten." Lk 5,31-32