Das Gleiche ist wie bei Stoikern, die in der Gemütsruhe verharrende Einsicht als Vergleich zu einer epikurischen Veranlagung, wogegen dem Reinen alles rein ist. Die Reinheit ist dann hierbei natürlich in Gott zu suchen und zu finden. Suchet, so werdet ihr finden. Also die Gemütsruhe ist Eigentum Gottes und er gibt sie wem er will. Papst Franziskus spricht von heiliger Unruhe, nun, wir haben diese Unruhe immer dann, wenn wir sie nötig haben. Wir müssen erkennen, dass wir eben nur Menschen sind. Unruhe kann alles Mögliche sein. Schon allein ein Liebender irrt unruhig in seiner Betrachtung. Also das Wort Unruhe halte ich für ein Unwort, in diesem Zusammenhang. Es gehört zum Menschen dazu, wie die Jugend oder das Erwachsenwerden. Solange, bis wir die Erfahrung haben, solange sich die Erkenntnis nicht einstellt, behagen wir der Begierde und Gott kennt das und schenkt uns im Empfang des Allerheiligsten Altarsakraments die Sicherheit, die wir zum Leben brauchen.

Sicher, ich verstehe den Papst. Die väterliche Sorge und ja, jeder Priester ist wie ein Vater und der Papst ist der heilige Vater. Warum Musik? Das ist die Frage. So wie bei den Waltons der Sohn plötzlich mit einem Keyboard auftaucht und dann einsieht, dass er es zurückgeben muss. Vielleicht ist das eine antiquierte Meinung, aber als Techniker sehe ich einen Reiz an der modernen Technik und Anwendung. AI sehe ich generell als etwas an sich gutes, so wie das Internet auch. Es ist ein Werkzeug, wie der Verstand. Den kann man nutzen oder missbrauchen, oder beides. Die Koinzidenz wäre dann die Vernunft und hier bekommt sie die aristotelische Note des Thomas von Aquin, wird zur Weltvernunft, die an der Moral zugrunde geht, wo die Teuerliebe zur Frage wird. Ist die Teuerliebe Freundschaft, fragt der hl. Thomas von Aquin. Die Liebe zum Pferd oder zum Glas Wein. Dabei wird durch diese und jene Philosophie nur erkannt, dass es sich um Materialismus handelt, wie eben schon erwähnt, Friedrich Albert Lange: Die Geschichte des Materialismus ist so alt als die Philosophie aber nicht älter. Es handelt sich somit um eine Koexistenz oder Koinzidenz, weshalb sich die gesamte Philosophie aus der Naturphilosophie entwickelt hat.