Manche wähnen, sie nehmen ein Leiden an. Sei es als Sühne oder als Opfer, denn wir wissen, dass nach diesem Leben auf Erden die Ewigkeit kommt. Ewig bedeutet, dass auch der Sinn des Fleisches damit vergeht. Nicht aber der Sinn des ewigen Leibes, welcher die Nahrung für die Ewigkeit ist, eben auch die Nahrung der Engel und so nährt uns Gott schon in dieser Welt. Er hat sich selber als Nahrung hingegeben, damit wir in ihm das ewigen Leben haben. Ewiges Leben bedeutet auch ewige Nahrung im Leben das ewig ist und ewig andauert, ohne dem Leid, das die Welt ist und legt sich die Welt gegenseitig Leiden auf, weil Gott es zulässt, um des ewigen Lebens willen. So die Verheißung! "Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen." Joh 15,5 Reiche Frucht bedeutet, er wird bereit für das ewige Leben, das in ihm ist und er gibt sich, damit wir das ewige Leben in ihm haben, damit es bleibt und wir in ihm bleiben.
Papst: Zum Wesentlichen des christlichen Lebens zurückkehren - Wesentlich bedeutet eben Demut. Mut zurücknehmen. Übermut in Mut umkehren. Wahrhaftig sein. Was aber bedeutet wahrhaftig in einer Welt, die ihren Schaden im Verlust Gottes sieht? Zuversicht, nicht dass es mit uns besser werde, das können wir nicht. Das kann Gott, Gott kann uns heil machen. Heil bedeutet, für die kommende Welt vorzubereiten, das heißt Freunde für den Himmel zu gewinnen, was meint: Die Heiligen. Wann sehen Heilige auf uns herab? Wenn wir sie bitten, wenn sie mit uns Mitleid haben, so wie Gott der alles sieht und nichts tun kann, wenn wir ihn nicht bitten. Er wird nicht das tun, was wir wollen, denn wie leicht sind wir verirrt in unseren Wünschen, die oft keinerlei Weisheit besitzen vor dem Herrn unseren Gott. Wir können schon, natürlich, aber die Weisheit liegt darin, dass Gott verherrlicht wird und so ist das erste Wort, das aus dem Munde Jesu kommt, wenn man ihn fragt, was sollen wir beten? Nun, er sagt: Vater. Vater unser im Himmel, denn er hat das Recht, dort zu sein, wo die sind, die ihn verherrlicht haben.
Man muss revidieren, den reinen Geist gibt es nicht. "der ganze Begriff geistiger Ursächlichkeit ist falsch", sagt Nietzsche. Zitat aus einem Exorzismus "Die Teufel betonen sehr stark, daß sie reine Geister seien, in keiner Weise, wie der Mensch, an einen Leib oder an Materie gebunden." Problem Kausalitätsfalle. Das meint, das Ding an-sich nach Kant, wogegen der Begriff des an-und-für-sich völlig korrekt ist, Hegel. Diese Betrachtungen fallen auch in Habeas Corpus, Coincidentia oppositorum (Nikolaus von Kues). Also, der Philosoph hat Ohren, hinter den Ohren; betrachtet nicht die Ursache als Causa, sondern die Endursache und ihr folglich erkanntes Wesen, sonst würde der Grundgedanke der Demokratie nur in einer Meinung resultieren, aber was gleich bedeutet, dass jemand Unrecht hat und jemand Recht. Dh. die Einsicht lehrt das wahre Wissen, sokratisch und die Vernunft wird mit eingeschlossen in die Perpetuierung.