Die Mission sieht von ihren eigenen Sünden ab, späht jedoch ins Umfeld der Entitäten. "wie Schafe, die keinen Hirten haben" Mt 9,36 Ursächlich ist es die Verklärung des Logos-Begriffs, als die Weltvernunft, welches zu solch derben Ansichten greift; als griechisches: ex ex ex.

"Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf." Lk 22,31 Dann stehen ein paar Gerechte auf, die sind dann die Heiligen, die Unbedarften. Das funktioniert nicht. Das Problem ist aber die Einsicht oder Besonnenheit, welche im Grunde sokratisch dargestellt ist. So finden wir uns wieder in einer sokratischen Bewegung von Zeit und Mut; denn Demut ergibt sich durch die Einsicht, aber war Sokrates vernünftig? Eher nicht, er war ein Lehrer der Doppelmoral und diese haben wir auch angesichts der Orthodoxie. Die Grundidee ist, dem Menschen wahres Wissen zu lehren. Das wäre sokratisch. Wir haben zigtausend Privatoffenbarungen gemäß der Endzeit, die seit Christi Himmelfahrt besteht und der Lehrgedanke zieht sich durch Paulus dahin. Nichtsdestotrotz hat das Christentum über zweitausend Jahre lang erkannt, dass Gott Mensch wurde. Der Auftrag der Kirche ist die Eschatologie; sie berichtet von den letzten Dingen. Diese sind keine Bedingung, sondern eine Lösung von Bedingungen. Diese sind unmöglich religiös, wie das Wort, das stirbt oder der Buchstabe, der tötet. Nur der Geist geleitet uns hinüber von den Worten hin ins Befürwortete. So ist das Wort des Menschen, das was ihn für die Ewigkeit befürwortet.

Das Interessante ist, dass die Moral jeder kennt und das fiele auch unter predigen. Also, die Moral liegt in den Händen von Hochwürden, was der Laie nicht ist. Man kann als Laie nicht über die Moral predigen. Das Kreuz auf sich nehmen und Jesus nachfolgen. Das ist dann die Moral und wie man das einsetzt, was man darunter versteht, was uns "der Geist der Gemeinde" sagt, das ist dem Priester vorbehalten.

Die Moral ist, das Bild eines Heiligen; einer heiligen Person in Christus, was auch der Priester im Grunde genommen ist, weil er die Gnade der Wandlung besitzt, Sakramente spenden kann, wo der Laie selbst in Nöten nur das Geringste leisten kann. Nottaufe zB. aber das wird in der Regel nicht praktiziert. Daher ist man mit der Taufe auch nicht würdig, Christus die Schuhe aufzubinden. Was aber bedeutet ihm den Weg zu bereiten? Ist es dasselbe? Solange man sich an diesen Saum hält, spricht nichts dagegen.