Die Fastenzeit wird unter dem Motto "Zeit der Umkehr" gesehen. Nun, da sagt Jesus "Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes." Lk 9,62 Also, was ist mit Umkehr gemeint? Es ist eigentlich eine Armut im Geiste. Geistlich arm und das ist eigentlich das Verständnis an der Begrifflichkeit - Zeit der Umkehr. Blickt zurück auf das, was Jesus gesagt hat. "Selig, die arm sind vor Gott" Mt 5,3 Man kann jetzt seitens der Kirche nicht sagen, ich habe hier eine Belehrung, was eigentlich das Fastenopfer mit einschließt. Was ist das Fastenopfer? Nun, der stete Empfang des Allerheiligsten, in dem auch alle Erkenntnis Gottes ist. Man kann sich nicht hinstellen und sagen, man legt jetzt jedem eine schwere Last auf, die man selber gar nicht tragen kann. "Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern" Mt 23,4 Dieses Fastenpaket; ich faste hier, ich faste da und freilich ist das auch eine Armut vor Gott. Fasten besteht eigentlich darum, weil der hl. Johannes der Täufer, welcher selbst in geistlicher Armut lebte, als der Demut, sich nur von den Heuschrecken, Schrecken zu ernähren und dem Wilden Honig. Klar, liegt nahe. "Kehrt um!" Mt 3,2 und Jesus sagt, blickt nicht zurück. Vgl. Lot. Es ist keine Doktrin darin. Alleine im Fastenopfer, dem Allerheiligsten ist alle Erkenntnis Gottes vereint.

Die Welt, als Werkzeug für den Menschen, aber als ein Werk von Gott.

Neid, Eitelkeit, Ruhmsucht - Und Acedia - Wann kommt es zum Überdruss, der Acedia? Dann, wenn man lässliche Sünden nicht bekennt. Daher ist die Vergebung der Sünden auch ein fester Bestandteil in der Liturgie, in drei Passagen. Zu Beginn der heiligen Messe, im Glaubensbekenntnis und im mea culpa. Dem Herrn nicht überdrüssig begegnen, indem man die Gotteserkenntnis wie einen Baustein verwirft. Wann geschieht das noch? Wenn man Gott vergisst, verdrängt. Wann geschieht das? Wenn man im Altag Gott nicht dankt oder es im Überdruss leichtfertig wahrnimmt, die Liebe vergisst.

P. Bernhard vom Stift Heiligenkreuz wähnte einst die Bezeichnung Doppelschoß, für die Wiedergeburt im Geiste von der die Christenheit spricht. Was ist damit gemeint? Ephraim, die "Doppelfruchtbarkeit".

Adam und Eva empfanden Überdrüss, weshalb Gott sie alleine ließ. Da verführte sie die Schlange. Was löste diese Empfindung in ihnen aus? Es war nicht die Perspektive des Baumes, sondern der Überdruss an der Gemeinschaft Gottes. Dadurch hat er erbarmen geübt, dass sie aus dem Paradies ausschieden. Es gleicht dem verlorenen Sohn. Blickt man jedoch weiter zurück, auf den Fall Satans, so erkennt man, dass auch die Engel welche neutral bleiben wollten, aus dem Himmel verbannt wurden. Das entspricht jener Lauheit die den Überdruss kennzeichnet. So ist es klar, dass Gott den Überdruss prüft, weil er ja ein eifernder Gott ist. Jener Übermensch, den Nietzsche bezeichnete, ist also der Mensch, der sich im Überdruss befindet.

Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil. Gottesliebe a priori; Nächstenliebe a posteriori. Man kann daher davon ausgehen, dass ein guter Mensch einer ist, der Gott liebt. Es ist keiner, der Musik hört, was eine Teuerliebe wäre. Gott steht vor der Caritas, also auch vor jeder Erfahrung.