Bleibt im Stand der Gnade. Wer sündigt, der hange Jesus an, gehe beichten. Wer bis zum Ende standhaft bleibt, wird in der Gnade weiterleben; auch wenn er gestorben ist. So sagt es der Herr und das ist die Botschaft des Osterfeuers; Erneuerung!
Versöhnung; wahrscheinlich findet diese zwischen uns Menschen kaum statt. So ist es die Geburt eines Urschmerzes und sein Urecho, der uns daran hindert, willentlich zu vergeben. Darum sieht die Welt aus wie sie ist und Vergebung muss bis zum Ende gelitten und ergo auch gelöst erscheinen. Friede allen Menschen guten Willens. Selig, die Frieden stiften. Der jungfräuliche Trost ist, sich gar nicht erst am Nächsten zu versündigen. Mehr noch, sich gar nicht erst zu echauffieren.
Ave Regina Pacis, die Königin des Friedens. Hinsichtlich des 1. Weltkrieges wurde diese Figur der Ave Regina Pacis in der Santa Maria Maggiore von Papst Benedikt XV. errichtet. Er sagte: «Das Skapulier der Muttergottes ... bewirkt ihren außergewöhnlichen Schutz sogar nach dem Tod».
Nietzsche schreibt von Instinkten, aber sind keine Instinkte. Man muss lesen und vergessen. Sicher muss man nicht alles lesen und auch wenn man das Glück oder den Dunst hatte, gutes zu lesen, dient das allenfalls zur Schärfung des Verstandes. Das Problem sehe ich zwischen dem Wort Gottes und der sogenannten Privatoffenbarung. Latein ist sinnvoll und hier gibt es zwei Phrasen, die hierzu passen. 1. Die Menschen lügen alle und 2. Der menschliche Irrtum. Der Mensch von Gott erschaffen, ist Gott am Nächsten und doch so weit entfernt. Darin bewegt sich die Mystik, aber indem sue nahezu bildnerisch mal und ausmalt, wird es zur Kontemplation, es wird nahezu zu einer Götze, wie die Idee der Prima Materia und somit zu einem Feindbild. Das Ideal von Gegenteil in etwa. Das Problem sehe ich am Abglanz, am Abbild. Abbildtheorie, frei von dem Konstrukt dabei an eine wie auch immer gegenständliche Moral, ein Werkzeug, das der Tugend dient. Gut und Böse ist gegenständlich, aber die Betrachtung liegt jedoch nur im Wort Gottes, da das Wort des Menschen nur bestenfalls ein Weg dahin sein kann, aber abspenstig. Die Aussage "Gott ist", ist bereits ebenso widersprüchlich wie "Gott existiert". Er ist der Schöpfer, präkausal und ebenso unbedingt.