Alles ist durch das Wort geworden. Auch das Wort wurde durch das Wort. Was also meint der Evangelist? Eine Frage, die auch den Faust bei Goethe, Teil 1 in der Studierstube hinterfragt und auf den Begriff der griechischen Einheitsübersetzung als Logos schließen lässt. Das aber bedeutet Weltvernunft. Nun gut, alles Gute ist vernünftig, sonst wäre es nicht, geworden und alles Unvernünftige ist demnach das was ohne der Welt wurde. Es ist bereits hier in diesem Kontext des Evangelisten absolutes Chaos, wie er dann später in seiner Offenbarung nachreicht. Ein Beispiel dafür, dass auch der hl. Paulus meint, dass der Buchstabe tötet und nur der Geist lebendig macht; als eine Tautologie, wohl gemerkt! Goethe lässt sodann den Faust erkennen, dass hierbei im Prolog der Apostel wohl die Tat gemeint haben könne, wo jedoch Paulus hierzu meint, dass der Mensch durch Taten jedoch nicht gerecht werden könne, a priori und a posteriori nur durch den Glauben an Jesus. Die gute Erkenntnis über den Jünger, den Jesus liebte wird relativiert, wenngleich auch durch die letzten Worte des Heilands am Kreuz bestärkt, wo er Maria, seine Mutter dem Jünger anvertraut. So ist der Prolog nur ein Einstimmen in einen Hymnus.Nun, was kann man über Gott aussagen? Um dies im Kontext des Cusaners zu sagen, nichts und doch sagen und erkennen wir, dass Gott gut ist und ihm alle Liebe gebührt. Vor allem in der Sicht des guten Willens. Dies ist also der Prolog: Friede mit allen Menschen, die guten Willens sind! Also ein Einstimmen auf den Chor der Engel bei Christi Geburt und das Wort ist Mensch geworden. Wurde es dann noch mehr Mensch, so im übertragenen Sinne? Licht wurde von Licht, Vater - Sohn und gesandt hat er uns den Heiligen Geist, den Lehrmeister. Seid klug, wie die Schlangen und arglos wie die Tauben. Also nicht, seid arglos wie Adam und Eva vor der Versuchung durch die Schlange, a priori!

Da das Wort durch das Wort wurde, spricht man von Gebet. Es macht Sinn, um zu so etwas wie Besonnenheit zu gelangen oder man hat wahres Wissen durch Einsicht, dem allerdings der Wert von Besonnenheit fehlt. Wahres Wissen ist deterministisch, wie Daten oder Faten, das Datum oder Fatum. Schicksal, Vorsehung und dieses Amor Fati, als eine Liebe zum Schicksal entbehrt dem Wert, ist Nihilismus. Man kann das auch von Seiten der Mathematik nach Goedel betrachten, dass der Mensch einen Impuls eines Wertes bedarf, um Aussagen treffen zu können, sonst bleibt man in einer seltsamen Schleife.