Ein Weihnachtsgedicht von mirMaria, erwartete ein Kind,das himmelwärts so wart bestimmt.In Heiliger Nacht, wo sacht und lind,ein heerer Atem, durch den Wind,wie leises lispeln, doch geschwind,dem Esel, wie dem Rind,ein weißes Fell hat einst bestimmt.Seele meiner Seele, sei mein Gast,halt inne, mache bei mir Rast,im Trauertal der Sündenlast,zur Hochzeit Du geladen hast,befreie mich von dem Morast.Im Namen des Herrn,der Erde Kreis verblasst,ein Knabe wart der Welt geschenkt,das Rohr bricht nicht, wer an ihn denkt.Laß mich blicken Dein Gesichtund gib mir bitte Unterricht,in Deiner Kunde Zuversicht.Gott ist Mensch geworden!Maria, lasst uns zu ihr gehen,nach Geburtenwehen, den Sohn zu sehen.Es tönet die Herde und was sie erfüllt,ein heller Stern, mit einem Glanz umhüllt.Aus ihm folgt ein Ruf, zu den Hirten der Nacht,gehet hin zum Kind und haltet Andacht.Gnade und Frieden,die guter Willen bindet,erhebet eure Herzen,hin das ihr Ihn findet.In einer Krippe liegend,in seiner Kindschaft siegend,alle Sündenschuld aufwiegend,ewig uns liebend.In einem Stall zu Bethlehem,das verheissene Kind,bei seiner Mutter zu sehn.Jesus, Jesus, meine süße Liebe,Maria Dich im Arm, sie hält Dich warm.Das Stroh in Deiner Krippe,wie Gold glänzt es von Deiner Lippe.Dein Augenleuchten wie Dein Stern,Lob, Preis und Dank und Ehre sei dem Herrn!Weihrauch und Mürre,Dir zum Geschenk,oh, König der Könige,Dein Reich komm und lenk.Es werde Dir die Erde neu,Herrgott, Dein Vater bleibt Dir treu.Wie dem Vater, so dem Sohne,König der Welt, von Deinem Throne,erweist Du uns die Gnade,von den zehn Geboten Deiner Bundeslade,aus gerade in Dein Licht zu sehen,um diese Hoffnung zu verstehen.Laß mich bitten und mich flehen,Gott gedenke der Mutter Wehen.Von allen hast Du sie erwählt,Dich zu gebären in der Welt.Reinste Jungfrau, Mutter Christ,dem Menschensohn Du Stille bist.Oh Mutter, die Du Ihm gewillt,erhebst den Glauben wie ein Schild,lächelst sanft von jenem Bild,dass Dein Sohn gezeichnetin Deiner Seele Prachtgefild.Mutter, gib auf Jesus acht,was er gesagt, bedeute uns sacht,bitte für uns und schenke Obacht.Sohn des Höchsten, all Dir geweiht,sind Himmel und Erde in Dankbarkeit.Jede Stunde, die Du gibst,in der ich fühlen darf, wie Du mich liebst,in der ich hoffen kann und staunen,Herr vergib mir meine Launen,all mein Geschick, bist Du,ich geb` es Dir zurück.Zur Heiligen Macht, in seliger Nacht,Herrgott, ich halte bei Dir Wacht.
Ist der Papst unfehlbar? Ist er ohne einer Verfehlung? Eine schwere Sünde ist eine Verfehlung und eine lässliche Sünde nicht. Daher würde ich schon sagen, dass der Papst unfehlbar ist. Er geht alle zwei Wochen beichten. - Die Zunge des hl. Nepomuk, Apostel des Beichtgeheimnisses, blieb unverwest.
Wenn der hl. Pater Pio sagt: Heilige dich! Dann heißt das nicht, geh spazieren. Was bedeutet es sich zu heiligen? Es bedeutet nicht, vollkommen zu sein. Das ist man nie. Sich zu heiligen bedeutet, im Stand der Gnade zu bleiben, die heilige Kommunion zu empfangen, bei jeder heiligen Messe. Wenn man unwürdig ist, weil man gesündigt hat, dann ist klar, zuerst zur Beichte. Das mag unbequem sein, aber man gewöhnt sich daran. Jesus sprach von Vollmacht (Mt 10,1), Jesus Sirach von Vollkraft. (Sir 3,13)