Der Rattenfänger von Hameln trat 1284 auf, Till Eulenspiegel ab 1290. Die Pest war 1346. Der liebe Augustin, 1679, ebenso bei der Pest. Interessant dabei ist, dass weder der Rattenfänger, noch Till Eulenspiegel, noch der liebe Augustin als wohl farbenfroh galt, sondern vermutlich eher als "schwarzer Mann", abgeleitet vom schwarzen Tod, also der Pest. So meine Vermutung. Da gab es die Kinderhäme "Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann" und das spielt wahrscheinlich darauf an, weil dieser als Kinderverzahrer galt. Sicherlich, der schwarze Tod raffte die Kinder fort.Schwarzer Mann: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“Spielerschar: „Niemand!“Schwarzer Mann: „(Und) wenn er aber kommt?“Spielerschar: „Dann laufen wir (davon)!“Wahrscheinlich ist das mehr eine Anspielung auf den Limbus; dieses schwarz in schwarz der angstmachenden Erscheinung. Vgl. "Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken." Hebr 12,21 - Man sagte ja Mose nach, er wäre im Limbus, wo Jesus an den drei Tagen nach seinem Tod am Kreuz war, um die Gerechten in den Himmel zu führen und Mose war dann ein Gerechter, wenngleich auch ein Mörder, doch hierbei relativierte Jesus bereits und sagte, dass selbst der, welcher seinen Bruder hasst ein Mörder wäre. Der gerechte Mörder scheint jedoch eher eine Mär zu sein, nicht aber so der Limbus.

Zitat: „Benedikt XVI. galt als Herätiker, der die Hölle leugnet“ - Das hat er nicht gemacht, sondern nur die Lehre über einen Teil des Limbus, der aus zwei Teilen bestünde, negiert, den der ungetauften Kinder. Der sicherste Weg ist, jener der steten Beichte. Papst Franziskus I. geht alle zwei Wochen beichten, unser Kardinal jede Woche. Da geht es um den Frieden mit Gott, weil der Limbus ist das komplette Gegenteil. Das ist nur Unfriede und hat aber auch nichts mit der Hölle zu tun, die unbedingtes Chaos wäre, also Unfriede plus Ultra. Das heißt, im Einzelnen, die Hölle selber ist schon geordnet, sonst wäre das Reich Satans ja wüst.

Es hat etwas schamanistisches, wenn man es genau nimmt. Volksaberglaube und Naturrecht, so als könne ein Mensch die Sünden der Anderen übernehmen und sühnen. Das Spiel der Flagellanten, sich freizukaufen, sich selbst zu erlösen, aber dann wäre das ein außer acht lassen, wer Jesus ist. Also, das geht nicht, dann haben wir das Naturrecht. Für, ist immer schwierig. Für etwas zu beten, wenn Gott doch weiß, was wir brauchen. Gegen etwas, wo Gott doch weiß, was wir brauchen. Beten ja, aber so wie Jesus uns beten lehrte, der wie in der Beichte alles miteinschließt. Im stillen Kämmerlein. Zauberflöte vs. Erlkönig. Der Eine (Mozart) relativiert und Goethe interpretiert. Vgl. "Rattenfänger der Gewissen" F. Nietzsche - also, die Beichte.