natura mutari nescia, die Natur, die unfähig ist sich zu ändern. Ausnahme stellt dann die christozentrische Lehre, beginnend mit Paulus, der sagt: "Wisst ihr nicht, dass wir über Engel richten werden?" 1 Kor 6,3 Hinblickend auf die Engel in Bethesda, den Flügelschlag der Menschen vereinzelt heilte, in der Sicht auf das Naturrecht, das Ausnahmen kennt. Das ist dann der Schritt hin zur Naturphilosophie, welches wir von der griechischen Antike her etabliert haben. Engel heben das Naturrecht auf, Jesus hebt das Naturrecht auf, das nennen wir dann Wunder, was uns wiederum in den Phänomenalismus führt. Naturrecht, Naturphilosophie und Naturehe. Eigentlich hat man es hierbei mit einer Tautologie zu tun, Natur. Die Natur, die es liebt sich zu verbergen und das ist dann Theologie, als Teil dann die Moral, den Aspekt der Vernunft als die höhere Begabung des Menschen herausstellend, als Merkmal der Besonnenheit als Ausnahme in der Kreaturwelt. Das hat allerdings auch Sokrates schon erkannt, dass man mittels Einsicht wahres Wissen lehren könne. Aber hier wäre das wertfrei, denn wie Schopenhauer anmerkt, wäre der Sinn und das Wesen der Zeit demzufolge schlichtweg die Suggestion. Jesus wurde aber eben gerade wegen dem Naturrecht gekreuzigt, so die Menge über ihn entschied.
„Der Papst dilettiert als Politiker“ Zitat. Der Papst respondiert hierbei auf Heinrich Seuse. Er wirft eine Nadel in einen Heuhaufen. Das ist ein sehr guter Zug. Sehr konsequent! Zitat: Heinrich Seuse "Man findet auch solche Menschen, die kein Leiden haben als nur so viel, wie sie sich selbst machen damit, daß sie das schwer wägen, was nicht zu wägen ist. Wie einst, da ging ein mit Leiden wohlbeladener Mensch an einem Hause vorüber, da hörte er, daß sich eine Frau gar übel betrug. Er dachte: „Geh hin und tröste den Menschen in seinem Leiden!“ Er ging hinein und sprach: „O weh, liebe Frau, was ist Euch, daß Ihr also klagt?“ Sie sprach: „Mir ist eine Nadel entfallen, und die kann ich nirgends finden.“ Er wandte sich um und ging hinaus und dachte: „O weh, du unsinniger Mensch, hättest du meiner Bürden eine auf dir, du weintest keiner Nadel nach!“ Also machten etliche verzärtelte Menschen sich selbst in mancherlei Sachen ein Leiden, das kein Leiden ist." Der Papst reagiert damit auf Flagellanten, aber mit einer göttlichen Weisheit. Inspiriert von "Simson ging weg und fing dreihundert Füchse. Dann nahm er Fackeln, band je zwei Füchse an den Schwänzen zusammen und befestigte eine Fackel in der Mitte zwischen zwei Schwänzen. Er zündete die Fackeln an und ließ die Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen." Ri 15,4-5 und "Die Füchse haben ihre Höhlen" Mt 8,20
Das Interessante ist, dass alles sich auf dieser Nullpunkt-Energie einpendeln will. Man ist der Meinung, es ist überreizt, das Medium sei zu viel, zu wenig und dazu gehört eine Meinung. Das alles ist Nullpunkt, weil es nur Tautologien sind, aber keine Aussagen gelingen. Fazit: Es lässt sich nichts aussagen. Das ist wie Nikolaus von Kues, der wiederum darauf anspielt, dass sich über Gott nichts aussagen lässt und die Frage, wie sehr sich die Entität hier verschoben hat, Richtung Nullpunkt. Von der Philosophie her, ist dieses Zeitalter natürlich eine spannende Sache. Man kann das Big Picture frei von einer Position her betrachten und ich glaube, das ist Sache der Philosophie.