Der Tabernakel nimmt den Platz des Öffenbarungs-Zeltes ein, in dem im Alten Bund die zehn Geboten lagen. Ein Stück Stoff erinnert auch heute daran. Die Kirche symbolisiert den Weltenbau, um den Tabernakel.

Jesus löst das Leben des Menschen ab, das alte Leben. Man ist dann nicht mehr der, der man mal war und Jesus spricht sogar von der Wiedergeburt im Geiste und Paulus akzentuiert das. Wenn man dann zurückschaut, taugt man nicht, man muss nach vorne schauen. Nietzsche spricht vom ersten Attribut, das uns vorwärtsbringt. Der alte Mensch ist der, ohne Taufe, er hat sie nicht gewogen. Das ewige Leben ist mehr als das alte Leben, das nicht ewig war. Das neue Leben währt.

Ist jemand außerhalb der Kirche, bspw. fehlt ihm die Nahrung für die Ewigkeit. Natürlich kann Jesus einem Seinen Leib auch nach dem Tode darreichen, aber man bedenke die Verdienste, welche beim Besuch einer Heiligen Messe zuteilwerden, inkl. den Ablässen. Eine oftmalige Beichte wird empfohlen, sonst tut man sich schwer, Gott zu lieben. Wofür denn auch? Und so hat man einen lebendigen Bezug zum Gottmenschen, als Glied der einen wahren, apostolischen Kirche, die Jesus gestiftet hat und in der das Heil zu finden ist. Was die Menschen trennt, ist die Sünde. Hier wird sie vergeben.

Der Dienst im Weinberg des Herrn, ist der Gottesdienst. Wenn ich heutzutage lese, dass es nicht notwendig sei, den Sonntags-Gottesdienst zu besuchen, oder die Feiertage christlich in diesem Weinberg des Herrn zu halten, entledigt der Taufe. Die Beichte ist die Tauferneuerung und es ist eine schwere Sünde, das christliche Werk, den Besuch des Gottesdienstes nicht einzuhalten. Gott braucht uns für seine Arbeit im Weinberg und das ist der Gottesdienst. Gott ist treu, er lässt uns ja wieder zurückkehren, wenn wir wie der Schweinehirt losziehen, das Gleichnis des verlorenen Sohnes ist in jedem Beichtstuhl deutlich.

Das Aussehen Mariens ist sehr schlicht. - Wieder zurück von einer wunderbaren Wallfahrt. Am Schluss war ich noch bei den Ordensschwestern im Karmel, um mir einen Segen zu holen. Den erhielt ich auch, doch anschließend wollte die Schwester auch einen Segen von mir; kniete nieder und ich erteilte ihn ihr.