Das Lachen der thrakischen Magd, die Hyäne, die lacht oder wie Nietzsche es psychologisch aufgreift: Der Mensch musste das Lachen erfinden, um den Schmerz zu verbergen. Jesus sagt das ja auch, diese Wehe-Rufe, dass die Lachenden weinen werden. Dann kann man sagen, dass es einer Metaphysik entspricht, dass nach einer Depression eine Impression folgt und das wäre halt auch ein Ausgeliefert sein, an die bloße Gegenwart, in der die Besonnenheit gilt. Also die Fehler sind alle gleich. Grundsatz der Stoiker, die also den Gleichmut wahren, die quasi von der Vorsehung leben, wenn man das so nennen kann. Ich sehe diesen Aspekt durchaus wichtig, um sozial-ökonomisch darauf rückzuschließen, dass die Anschauungen des Einzelnen sehr wohl eine Rolle spielen in der Demokratie und nach Alfred Adler muss man auch die Kausalität im Seelenleben in Betracht ziehen, um als Mensch, als Individuum das Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Die Gesundheit, die vom Seelenleben ausgeht.
Es ist eine Frage der Dialektik.
Also jede Betrachtung hat einen gewissen Wert und ob da die Metaphysik des Thomas von Aquin, in der Anlehnung an Aristoteles eine sinnbegabte Einsicht liefert hängt dann an der Teuerliebe, also der Caritas, die wiederum nicht in der Freundschaft respondiert, vgl. die Abhandlung zu dem Thema von Thomas von Aquin. Ob denn diese Teuerliebe Freundschaft wäre und dieser metaphysische Griff hat durchaus seine Koinzidenz.
Mystik ist das Mauerwerk und das Dogma der Eckstein des Gebäudes. Johannes vom Kreuz, Theresia von Avila, bis hin in die Neuzeit Therese von Lisieux, als Doktor der Kirche, die Wunden der feurigen Geschosse des Teufels zu heilen, Rosenblüten. Die ganze Geschichte umschließt viele Mystiker und Märtyrer, die der Mystik Einhalt gebieten, die das Leiden Christi vervollständigen.
Dogmen sind nicht schlecht, ich mag Dogmen, aber wenn sich keiner dranhaltet. Es sind Theoreme, die schlüssig sind, aber was macht man mit der Erkenntnis? Der Baum der Erkenntnis, wo eh alles bekannt ist, seit davon gegessen wurde und die Erkenntnis, die stirbt, dem hl. Paulus nach und Hosea, der nur alles an die Erkenntnis knüpft in Hosea 4.6 equivalent zu Weisheit 4.6. Das macht das Ganze schwierig. Dogmen machen einen Sinn, bei "Außerhalb der Kirche gibt es kein heil"; die Abschottung, die sehr wichtig ist für die Demokratie und eine bessere Form haben wir leider nicht. Es ist halt wie Nietzsche meinte, ein Bollwerk.
Das Neue Testament weist jedoch klar auf die Mystik hin. Einerseits Johannes, der Täufer, den Jesus als Elija nennt, der wiederkommen musste und dann die Reminiszenz wo Jesus am Kreuz wiederum Elija anruft, der dann auf Gott selbst respondiert.