"Alle neueren Entdeckungen in der Theologie taten und tun der Kirche weh" Zitat Papst Franziskus. Er scheint ein brillianter Theologe zu sein! Ein Mann mit Vorsehung. Weiters, muss man aber dabei erkennen, dass die Sünde der Kirche wahrlich weh tut, sonst stellt man sein Licht unter den Scheffel. Die Sünde schmerzt und somit die Moral. Die Sünde schmerzt, weil die Kirche in Vereinigung mit dem Leiden und Sterben Jesu Christi diese vergeben soll und die Tatsache, dass wir Gott darin beleidigt haben, schmerzt diesen am Allermeisten, weshalb es weder die Moral ist, noch der eigene Dünkel, sondern die Tatsache, dass wir alle unsere Erkenntnis aus Christus, dem Leib der Kirche gewinnen können und sollen. Die Kirche, die nach draussen geht, sehe ich da weniger, obwohl es die Sendung gibt, dass man ausgesendet wird, wie ein Schaf unter die Wölfe, aber wohl um Schätze für das Allgemeinwohl der Kirche zusammen zu tragen, als guten Werken, an Tugenden in der Gemeinschaft und dergleichen mehr. Allerdings sagt es das Dogma eindeutig: Nur in der Kirche ist heil und warum sollte mich etwas anderes interessieren? Ist es nicht ein Hochmut? Und Jesus schenkt uns Freiheit, in unserer Sendung, sodass wir wieder zum Haus des Herrn einmütig zurückkehren können. Womit hat Papst Franziskus I. damit recht? Nun, es geht um Erkenntnis, die Einsicht vielleicht vereitelt. Ich weiß nicht, ob man beim Evangelium mit Erkenntnis weiterkommt. Daher schlagt die Scholastik um und spricht von Taten. Eigentlich geht es um Güter und das höchste Gut ist Gott, als das Allerheiligste. "Die Geschichte des Materialismus ist so alt als die Philosophie aber nicht älter", schreibt Friedrich Albert Lange in seinem Werk über die Geschichte des Materialismus. Aber was ist Gott? Gott ist, was er da eigentlich gibt in diesem Materium. Man empfängt ihn, er bleibt oder er bleibt nicht, aber allen die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden, schreibt der Evangelist. Er wollte Brot werden und Wein, so wie Milch und Honig, als der Gelobte, der Gefeierte.

Habeas Corpus, das in nahezu alle demokratischen Verfassungen übernommen wurde, bezieht sich auf "du habest den Körper", was im weiteren Sinne den Corpus Christi meint. Man kann es drehen und wenden, wie man will und diese Sichtweise gefällt mir auch am Besten, weil Kirche und Staat hierin keine Entitäten sind.

ich weiß nicht ob Gott den Sünder mag, die Sünde macht widerwärtig, aber er gewährt Vergebung. Niemand kann zwei Herrn dienen.

Im Mittelalter galt die Sonne als christozentrische Wesenheit; daher die Bezeichnung: Bruder Sonne.