„Man erholt sich in seiner wilden Natur am besten von seiner Unnatur, von seiner Geistigkeit...“"Es gibt Fälle, wo wir wie Pferde sind, wir Psychologen, und in Unruhe geraten: wir sehen unseren eigenen Schatten vor uns auf- und niederschwanken. Der Psychologe muss von sich absehen, um überhaupt zu sehen." Friedrich Nietzsche
Schopenhauers Vater starb vermutlich an einem Suizid, wie auch der Schüler Mainländer, als wohl schärfster Pessimist in der Philosophie-Geschichte.
Kann der Pessimist ernsthaft sein? Das ist die Frage. Nietzsche war da ganz anders, sein Vater starb an Hirnerweichung. Sicher geht man an den ewigen Gründen zugrunde. Das ist so bei Adam und Eva und bei jeder anderen Endursache. Der Indianer taucht ab in die "ewigen Jagdgründe". Der Inder macht das nicht, er sieht die Welt auf einer Schildkröte; Geduld!
Jetzt ist die Zeit der Gnade, sagt der Christ und koinzidiert mit dem hl. Paulus, der mit Blindheit geschlagen sein Leben erkannte, das ihn sehend machte. Diese Erschaffung aus dem Nichts, als Creatio ex nihilo und auf diese spekuliert auch der Pessimist, insgeheim auf die Erlösung harrend, der Geduld ausgeliefert. Diese Frage stellt sich der Grenzgänger zwischen Psychologie und Philosophie, wobei der Pferdefuss, den Nietzsche erkannte. "Es gibt Fälle, wo wir die Pferde sind"
Zur Platonischen Philosophie ist der Ahnherr Sokrates und der zeichnet sich in der modernen gebildeten Gesellschaft wieder.
Zeit und verzeihen, Schuld als Kollektion; der Metaphysiker - zwischen Sokrates und Plato als Aristoteles - Metaphysik.
Der Begriff der Rose bezieht sich auf die Raserei. Wenn ein Tier eine Rose frisst, dann dreht das Tier durch, weil es seine inneren Organe zerlegt. Daher der Name. In der Rose ist aber kein Gift, wie in der Orchidee beispielsweise.
Was ist daraus zu lernen? Nun, an den Gnadenstätten der Muttergottes wird oft eine Rose zur ihrer Verehrung hinzugestellt. Diese Rose ist gold, wie der besondere Titel Mariens als "Rose ohne Dornen". Die milde Mutter, voll der Gnade, Demut, wahrer Gottesliebe.
Also hat man es mit Götzen zu tun, wie das goldene Kalb. Bei Maria wird man das nicht finden, allerdings ist es wie ein Spiegel an dem man vorüber geht und vergisst wie man aussah; Bezug auf Jak 1,23.
Wo wir aber vom Beichtspiegel sprechen, so ist es unbenommen, der Hochmut, den wir Menschen zeitlebens fröhnen. Wir tun es, um geliebt zu werden, nur liebt uns Gott auch ohne oder gerade wegen einem Mangel. Wir sind Bedürftige, Gott ist der Vater.