Der Wille ist das menschliche Vorhaben, Gott zu loben, das Gute zu wollen. Gut ist alles, was real ist. Also man muss konstruktiv bleiben, um eben nicht der Dekadenz zu verfallen, zu urteilen, wo Gott weiß, dass es Gutes und Böses in der Welt gibt. Also, die Realität befindet sich dazwischen. Wenn man es sich richtet, dann hat man die Kausalität, die ich vorher erwähnt habe: "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!" Mt 7,1
Flagellanten kamen scheinbar zu der Einsicht, dass alle Sünden, Sünden des Fleisches sind, weshalb die Selbstkasteiung sich davon zu lösen versuchte, allerdings kann sich der Mensch nicht selber erlösen oder von seinen Sünden freikaufen. Auch heute noch besteht dieser Trieb, Auswege von der Sünde zu suchen, allerdings ist die Sünde per se nicht weltlich und kann auch nicht durch eine weltliche Tat oder ein Leiden abträglich gemacht werden, weshalb die Flagellanten von Papst Clemens VI. verboten wurden. Worin besteht also das Leiden Christi? In der Zurückhaltung, weshalb die Tugend der Demut sein Herz läuterte, als flammende Liebe dieses Opfer darzubringen, als Versöhnung mit dem Fleisch. Das Wesen der Erlösung besteht daher in der Liebe Christi, als der Gottmensch; der Mensch der mit Gott wandelt, sich seiner anheimstellt, wie das der Priester tut, die Ordensleute, die dem Gott als Mensch nahe sind. Nicht das Fleisch wird hier a priori genannt, da Jesus bezeugte, dass nicht das was in einem hinein käme, ihn unrein mache, sondern was raus kommt. Die Frucht des Fleisches, also die Sünde, so jede Sünde fleischlich ist.
Weil Menschen aneinander zweifeln, gibt es Krieg. Im Jahr 2022 waren es 363 weltwelt, 2013 waren es 418, wobei man etwa von 20 Kriegen per Definition ausgehen kann, die Tendenz ab 2011 sich verdoppelt hat. 2005 spricht man noch von 2 Kriegen weltweit; also hat es sich binnen 18 Jahren verzehnfacht. Die Statistik geht nur bis 2005.
Das Maß an Vorsehung zu verstehen, mit welcher der Herr begabt hat. Das ist kein vorher wissen. Vorsehung bedeutet, dass einem die Engel den Weg bahnen. Bahn dem machen, der Jesus selber ist. Die Rahmenbedingen sind recht einfach, Allerheiligen. Daher müssen wir uns heiligen. So wie der hl. Pater Pio sagte: Heilige dich!