Da wird Jesus seiner Kleider beraubt. Das ist auch, wenn wir aus dem ewigen Leben in Christus scheiden, oder wenn man so will aus der Zeit der Gnade ausscheidet. Jetzt ist die Zeit der Gnade. "Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!" Mk 10,47-48 Die Herkunft des hl. Josef war, dass dieser ein wahrer Nachkomme Davids war, Jesus, Sohn Mariens. Also hat der Anrufer nicht gesagt: Sohn Mariens, hab Erbarmen mit mir! - Das ist aber, was die Kirche lehrt und so blickt man auf den einen Schächer, der mit Jesus gekreuzigt worden war und den Jesus erlöst hat. Er sagte quasi zu ihm, heute noch hast du das ewige Leben in dir. Im Wortlaut: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein." Lk 23,43 Wo lag das Paradies? Nun, es lag dort wo der Baum des Lebens stand und er war christozentrisch, "sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten." Mt 13,32 Den Baum ohne Frucht, hat Jesus verflucht, so wie den Baum der Erkenntnis von gut und böse. Diese Betrachtung scheint mir in Hinblick auf den heiligen Paulus sehr zentral zu sein. "Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz." Gal 5,18 . Wir, die armen Sünder werden belehrt "Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade." Röm 6,14 Und Jesus weicht aus: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen." Joh 15,5 Als das Leben kann er lebendig entscheiden. An einer Stelle schickt er fort, an anderer Stelle zieht er alle an, durch seine Kreuzerhöhung. Christozentrisch scheint mir hierbei die Gnade zu sein, die wir im Leben vollbringen können als seine Früchte, denn zu seiner Ehre sind wir erschaffen. Aus der eigenen Ehre heraus, erblassen wir, angesichts seiner Herrlichkeit die das ewige Leben in uns birgt, wo der hl. Paulus lehrt, dass nicht mehr er lebe, sondern Christus in ihm. Wir haben Anteil am Leben. Ein eigenes Ich ist dennoch dafür notwendig. Dieses In CHristus verweilen, ihn zu empfangen, dem herrschenden Gotte zu dienen, zu danken, wo auch das Paradies läge, als die Vergebung der eigenen Last an Person, die sich der Ewigkeit nähert. Ist das Demut? "der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihn hört, freut sich über die Stimme des Bräutigams. Diese Freude ist nun für mich Wirklichkeit geworden." Joh 3,29 oder von anderer Sicht: "Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeit lang an seinem Licht erfreuen." Joh 5,35 und zuvor die Person: "Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an" Joh 5,34 In Reminiszenz geraten, denn: "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Mt 7,12 und dann dieses Konstrukt einer Offenbarung desselbigen. Erst frei nach dem Evangelium.

Aus meiner Sicht war da natürlich Mutterkorn im Spiel und das hat sich dann auch in der Geschichte entsprechend gezeigt, wo das kirchliche Asyl entstand."Im Gau von Paris und auch in diversen umliegenden Gauen wurden verschiedene Gliedmaßen der Menschen von einem schmerzenden Feuer durchdrungen; und die wurden allmählich zerfressen und vernichtet, bis der Tod schließlich die Martern beendete. Manche von denen entrannen der Plage, indem sie viele Stätten der Heiligen aufsuchten; mehrere nämlich sind in Paris in der Kirche der hl. Gottesmutter (i.e. Notre Dame) geheilt worden, in dem Maße, daß wieviele auch immer dorthin gelangen konnten, als von dieser Seuche erlöst erklärt wurden; diese unterhielt der Herzog Hugo (Hugo Magnus, ca. 893-956) mit täglichen Unterstützungen. Während etliche von ihnen in ihre Heimat zurückkehren wollten, wallte die Hitze trotz des ausgelöschten Feuers wieder in ihnen auf; zur Kirche zurückgekehrt, wurden sie befreit."  Europa und die Orakelstätten wie Delphi, wo Mutterkorn-Substanzen verabreicht wurden; freilich im Maße und dann die sich selbst erfüllende Prophezeihung, als die Selbsterkenntnis, die ohne Christus im Limbus, also der Gottferne mündet.

Hat Gott uns lieb? Er hat Christus in uns lieb. Durch Christus kam die Gnade und die Wahrheit in die Welt. Vorher war es eine Naturreligion oder eine Religion, eine Gebundenheit durch das Gesetz, welches wegen der Sünde in die Welt kam. Petrus in Fesseln. Die Sünde bringt den Tod und das Lamm Gottes nimmt hinweg die Sünde der Welt.

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." Offb 22,13 Da hat er nicht unrecht. "Prüft alles und behaltet das Gute!" 1 Thess 5,21