"Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!" Mt 7,23 - Vgl. "Das Gesetz aber ist hinzugekommen, damit die Übertretung mächtiger werde; wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden." Röm 5,20 Gnade wird da im Sinne der Zeit verstanden. Da ist es schwierig dann zu sagen, Umkehr zum Herrn, wenn er einem fortschickt. Allerdings, es ist wie der Beichtstuhl. Wenn der Priester einem nicht vergibt und die Lossprechung erteilt, dann wird man weggeschickt. Weg von mir, sagt Jesus dann und er setzt auch da an, dass es eine Willkür gibt. Was ist Willkür? Götzendienst. Die Geister scheiden sich. Da ist der Punkt, wo man sich als armer Sünder begreift. Das ist auch der Grund, warum die Menschen die Kirche verlassen, austreten. Jesus schickt sie fort. Zumindest könnte man das annehmen, aber wer wird dann noch gerettet werden? Der Hüter der Gemeinde, der Priester? Wenn Jesus fortschickt, dann hat man noch immer die Bergpredigt und ihre Seligpreisungen. Das, wo Paulus auf die Übergröße der Gnade hinweist. Dieses übergroße Gewand. Die Gnade bekleidet uns, sie ist die Wirkkraft der Liebe Gottes und doch, nur eine Leihgabe in der wir uns zum ewigen Leben besinnen das Jesus selbst ist. Man kann auch wie der hl. Paulus sagen: "nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir." Gal 2,20 Nur, so ist das ewige Leben in ihm oder in uns, aber der Besitz ist ein Unterpfand der Gnade.