Wenn wir Menschen wissen, dass wir zur Hölle verurteilt werden, dann wissen wir sicher auch, wenn wir ins Fegfeuer müssen. Da ist eine Gradwanderung, denn in der Hölle und dem Fegfeuer brennt das selbe Feuer. Wenn man es eh weiß, wieso müht man sich dann nicht um das ewige Leben? Es wäre sonst eine Tombola, wenn wir es nicht wissen würden. Gott lässt zB. Drangsale im Leben zu; Demütigung, als Sühne und um seiner Liebe willen, damit wir uns nicht in die Hoffart begeben. Ablässe sind wichtig. Besucht man den Gottesdienst, erhält man einen Ablass von einer verdienten Strafe im Fegfeuer. Besucht man einen von der Kirche anerkannten Wallfahrtsort, erhält man einen Ablass. Diese Akzente fallen unter die Sühne und sie sollen Anreiz bieten, das Leben in eine Sühne zu verwandeln. Gott trägt einem, die Liebe soll gestärkt werden, die Unabhängigkeit von Anhängen, da man Vater und Mutter nicht mehr lieben soll, als Gott. Auch ist es für die Seele gut, sein Leben für seine Freunde hinzugeben. Dh. man trennt sich von den Freunden, lebt ein Leben in Buße, um sich inniglicher an Gott zu binden, keine unnützen Worte zu verlieren. Man hat ja den Engel zur Seite. Bußfertigkeit, sich nicht der Welt zu ereifern. Der Empfang des Schöpfers, des wunderbaren Ratgebers. "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!" Phil 4,4 Sinnvoll ist es, unterwegs stumm zu beten oder Kirchenlieder wie bspw. das Vater unser in Gedanken zu singen. "Noch einmal sage ich: Freut euch!" Phil 4,

Vermutlich geht es darauf hin, dass der Totentanz eine Lebenseinstellung ist, wo Gott uns jeden Tag dem Tod ausliefert und darauf Bezug genommen wird, dass gefragt wird, wer denn der Mensch ist, der gute Tage zu sehen wünscht. Es hat auch nichts mit Hiob zu tun, sondern ist der Gleichmut; gleich mit jedem Geschöpf.