Was ist also die Hölle? Nun, der Begriff kommt aus dem Althochdeutschen und sagt soviel wie "Außerhalb der Gemeinde". Damit waren die Pesthügel gemeint, welche außerhalb der Gemeinde aufgetragen wurden. Kann man irgendwas über die Hölle aussagen? Unterscheidet sie sich vom Limbus? Diese Frage dürfte es dazumals gegeben haben, weil ja doch eine Unterscheidung hinsichtlich der Bibel bekannt ist. Von der Sicht der Philosophie hat man zum Einen die Gottferne, welche in beiden koinzidiert und daher wäre A=A. Also, kein Unterschied. Die Geschichte wähnt aber hierbei den Aspekt der dämonischen Qualen in der Hölle, welche es im Limbus nicht gäbe, denn irgendwo musste man ja die Dämonen hingedacht haben, in welche Jesus die bösen Geister austrieb oder ausfahren ließ und hier entschied sich Jesus für die Schweine, welche alsbald darauf hin sich in das Reich des Todes stürzten.
Dabei gibt es nun wirklich einige Fragen. ZB, die Phantasie jenseits der Welt, welche es im Himmel bestimmt gibt, denn aus dem Himmel heraus hat Gott die Erde erschaffen oder er ließ sie aufgrund eines Willens werden. Vielleicht trifft es das eher. Phantasie ist ja etwas schönes und nicht unbedingt etwas Gutes. Auch die sogenannte Hoffart ist eine Phantasie, welche auf Stolz und Hochmut basiert. Was aber ist die Hoffnung? Nun, diese gibt es im Leben ebenso wie im Fegfeuer. Hoffnung ist etwas Gutes. Ein Gut, jenseits des Schönen. Der Himmel als das Schöne? Nun, der Himmel als das Gute, welches Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Dort ist das Gut, also die himmlische Wohnung. Sie ist von Gott als ein Gut erkannt, als eine Realität, eine Liegenschaft mit Höhen, Breiten, Tiefen. Ein Raum im Raum, in dem es keine Sünden mehr gibt, somit auch keinen Tod, oder eine Abgeschiedenheit von Gott, wie wir sie wenn wir sündigen auch schon in diesem Leben erfahren müssen. Diese Abgeschiedenheit ist ein Zustand, so wie das Fegfeuer oder die Hölle, auch der Limbus. Der einzige Unterschied ist die Gegenwart Gottes aufgrund des Geistes Gottes, der in der Hoffnung Platz nimmt. Die Grenzen liegen hier freier in der Bestimmung hinsichtlich dem Entschlafen einer Person, wo Gott dem Sohn das Gericht übertrug und somit die Scheidung zwischen Lämmern und Böcken. Ein Teil als aus Gott geboren und ein Teil eben nicht. Der aus Gott geborene Teil, besitzt bereits ein Unterpfand des himmlischen Gutes, als die Hoffnung, doch muss man auch hier erkennen, dass es sich um einen dreifaltigen Gott handelt, wo eben auch der Glaube sehr wesentlich ist und dieser ruhe auf dem Herrn Jesus Christus, als der Maßstab der gesamten Erde und ihrer Völker. Die Liebe, welcher der Völkerapostel Paulus als das Größte hierbei wähnt, ist der Anfang von allem. Der Anfang, weshalb sich die Schar der Engel für Gott entschied.