Die Weisheit setzt der Erkenntnis Grenzen. Gott ist also dieses Licht, das alle Menschen erleuchtet. Vgl. Joh 1,9. Die flammende Leidenschaft des Guten. "Das sind die Taten, die ich vollbrachte, / und ich lasse davon nicht mehr ab." Jes 42,16 Hingabe, Leidenschaft, "in deinem Licht schauen wir das Licht" Ps 36,10 Nun haben Orte ohne Gott kein Eigenlicht. Hoffnung, Glaube und Liebe entspricht der Wärme. Ohne Glaube, schwierig. So sagt die Bibel "Umsonst versucht der Schmelzer zu schmelzen; / die Bösen lassen sich nicht ausscheiden." Jer 6,29 Gleiche Einsicht gibt es auch in der Hölle. So ist der Ertrag Gottes in der Gemeinschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe die Frucht. Vgl. "Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor" Mt 7,17 oder "wer hat, dem wird gegeben" Mt 13,12 - Wer was hat? Wer das Gute hat. Was ist das Gute? Vgl. "sammelt euch Schätze im Himmel" Mt 6,20 So könnte man wähnen "Wer Schätze im Himmel hat, dem werden Schätze gegeben" vgl. in dieser Betrachtung "Das Gleichnis vom anvertrauten Geld" Mt 25,14-30 in Hinsicht auf "Das Gleichnis vom klugen Verwalter" Lk 16,1-8

Man kann sich in der Erkenntnis Gottes nicht übervorteilen. Das wäre eine Hoffart und die drückt Gott nieder. Wer sich erhöht, wird erniedrigt. Vgl. Mt 23,12. Der hl. Paulus bezieht sich jedoch auch darauf, sich vom Geist führen zu lassen. Vgl. Gal 5,18

Im Zeitpunkt wo die Rythmik endet, setzt der Totentanz zur letzten Stunde hin an, so als berge diese Synergie einen stoischen Kontext, wie bei Seneca, der alsbald wider den Zorn sich richtet. Die Stoa dürfte hierbei ein entscheidender Impuls sein, so "Das, was Ihr seid, waren wir. Das, was wir sind, werdet Ihr sein." Hier, dieses Überführen, als diese Seelenruhe des Scheidenden. Vom mittelalterlichen Anschein aber "Dies iræ, dies illa - Solvet sæclum in favilla" - Der letzte Tag als der Tag des Zornes, an dem Gott sich über die Sünden des scheidenden Menschen erhebt, als jüngster Tag; doch warum diese Bezeichung, wo doch eine Sünde ausreichte, um aus dem Paradiese vertrieben zu werden? Oder der eleusinische Mysterienruf "Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahndest du den Schöpfer, Welt?" - Also, Gott nichts entgegensetzen zu können, wo eine Sünde ausreichte und millionen Sünden der einen nichts zu entgegensetzen vermögen, wo auch hier eine Waage der guten Taten wider die bösen Taten entsprechend einer Waage als Zorn der Gerechtigkeit anstimmte und dieser Totentanz einem Gleichgewicht beim Tanze ähneln mag. Vielleicht waren die Betrachtungen hier mannigfaltig. Holbein zB. starb an der Pest.