"Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten." 1 Kor 9,22Das ist ein schwerer Satz, mit dem sich die Kirche Angesichts von Petrus und Paulus konfrontiert sieht. Der Satz steht auch nicht für Opportunismus oder irgend eine andere weltliche Bestrebung. Da ist einerseits die Nachfolge Christi, in der Selbstaufgabe, dass Petrus nicht so tun kann, wie die Menschen wollen. Also diese Individualität sieht im Glaubensleben eine fließende Rolle, so wie der hl. Paulus auch bekennt, dann nicht mehr er lebe, sondern Christus in ihm und beim Empfang des Altarsakramentes vereinigen wir uns ganz mit Christus und so wie Christus als Hohepriester sich vom Standpunkt des Menschen ganz mit Gott vereint und an die Stelle des Priesters der Hohepriester in der Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi tritt. Es ist also eine Vereinigung, daher auch nicht der Wille des Mannes oder die Billigung eines Anstoßes. Sicher kann man predigen und der Priester tut das vor der Wandlung, aber so, dass er in Christus koinzidiert. Er tut das um sich auf die Wandlung vorzubereiten, sich Gott im Gewand der Messe anzunähern und davor das reinmachende Evangelium als die Frohbotschaft Jesu Christi zu verkünden. Es ist ein Leben mit Gott und der hl. Paulus der allen alles werden wollte, um auf jeden Fall einige zu retten, steht am Anfang der Heilsgeschichte, mit einer großen Aufgabe betraut. Die Kirche feiert sowohl Petrus als auch Paulus im Jahrkreis an ein und demselben Tag. Das Kreuz auf sich nehmen und Jesus nachfolgen, aber was ist das Kreuz? Die Crux in der Begegnung mit Gott.

elija - bedeutet spanisch – wählen

Zuerst wurde das Volk vor die Wahl gestellt, zwischen Jesus und Barnabas. - Siehe, der Mensch - wobei man sagt, dass die Stimme von St. Michael der einer Volksmenge gleicht. Insofern, da St. Michael als der Chronist der Weltgeschichte verehrt wird. Das wird noch besonders deutlich in Szene der Kreuzigung, wo die Soldaten um die Kleider des Herrn würfeln. Diese eine Szene des Ecce Homo, als die Wahl des Volkes über Jesus und dann in der Szene der Kreuzigung Jesu, ergreift er selber die Wahl und rettet einen der beiden Schächer. War es die Impression des Ecce Homo, als das Volk vor die Wahl zwischen ihm und Barnabas gestellt wurde? elija bedeutet spanisch - wählen - wobei diese Wahl als Unterscheidung in den letzten Worten Jesu am Kreuz koinzidiert. Eloi, lama sabachtani. Elija, warum hast du mich verlassen? Wählen, warum hast du mich verlassen? Mein Gott, warum hast du mich verlassen? All das nennt man hierbei eine Koinzidenz, ein Zusammenfall, ein Zusammenballen und dabei stellt sich die Frage, ob sich die Wut des Satans im Grunde wider Elija entladen hat. Gott ist Geist, Elija aber Mensch. Damit wird deutlich, dass Jesus die Sündenschuld der Menschheit auf sich geladen hat.