Erinnere dich, dass Gott angefangen hat, an dich zu glauben. Zu der Zeit als er dich zu sich gerufen hat. So sagt die heilige Schrift: "Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, / kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, / der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen." Jes 64,3 oder im Neuen Testament, diese Reminiszenz: "was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben." 1 Kor 2,9 In jenem Sinne meinen wir die Vorsehung und so lernen wir in der Kontemplation die Anbetung. Wenn wir Gott in der Kirche begegnen, so befinden wir uns in der Gegenwart dessen, der alle Generationen unter sich vereint. Es ist keine Hall of fame, wo wir an den Heiligenbildern vorüber schreiten, wenngleich sie uns mahnen, dass für Gott nichts unmöglich ist. Selbst unversehrte Heilige befinden sich in Kirchen, Reliquien und sie sollen den Glauben bestärken, aber ebenso kann der Priester mit Weihwasser die Besucher segnen, wie er es mit einer Reliquie tun würde. Es bleibt alles Sache des Glaubens und natürlich ist es gut, sich das Leben der Heiligen zu veranschaulichen, dies und das von ihnen zu lernen, aber mehr noch, sie als Schätze im Himmel zu gewinnen! Was man von anderen erwartet, man ihnen tun soll, das Zuhören, die Zuneigung, den Akt des Herzens. Die große Anzahl von Heiligen macht es wohl unübersehbar, dass Gott auch mitten in der Ekklesia bestimmte Heilige herausruft. So gibt es bekannte Heilige und weniger Bekannte, aber bei jedem Heiligen stellt man nach und nach fest, dass Jesus sie selber zu Heiligen formte und was ist ein Heiliger? Ein Heiliger ist der, welcher im Schoß der Kirche verblieben ist und auch hier für sie Schätze sammelte, welche uns armen Sündern zugute getragen werden. Wenn wir beichten, wenn wir die Sakramente empfangen. "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen." Joh 15,5 - und wenn Jesus sagt: "Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten." Joh 15,7 - dann geht es nicht um die Bitte in unserem Gebet, sondern um unser Herz, denn wir wissen, das Vater unser verlangt danach, dass der Wille Gottes geschehe und so mahnt Jesus auch, dass wir nicht viele Worte machen sollen, wenn wir beten, weil Gott weiß was wir brauchen. All das bedeutet die Vorsehung. Das Gebet ist eine intime Sache, wo wir den Himmel eröffnen und Gott suchen mit unserem Herzen und er hört die Stimme eines Rufers in der Wüste.
Manche haben einen Glauben, andere haben keinen Glauben. Erkenntnis und Logik ist nicht das Maß der Dinge. Theater, Inspiration ist Teil der Natur. Das Herz befehle!