Das Kreuz, Christus, der Hintergrund ist schwarz, ist Limbus, gottfern, von Gott verlassen, der Licht ist oder vielmehr im unzugänglichen Licht wohnt. So wird der Gekreuzigte in der Moderne auch gern mal ohne Kreuz dargestellt. Da Christus von den Toten auferstand, ist die Realität als die Liegenschaft nicht mehr im Limbus, da die Heilsgeschichte als die Endzeit mit der Himmelfahrt Christi mündet. Es ist also nicht mehr von der Höllenfahrt Christi während der drei Tage nach seinem Tod berichtet, die als Reich des Todes ergo als Limbus bekannt ist, die Rede, sondern von der Himmelfahrt als der eigentliche Baustein, das eigentliche Fundament des Glaubens, denn Jesus hat das Kreuz überwunden. Man kann aber auch diesen Baustein nicht verwerfen, sonst fehlt uns die ganze Geschichte.
Satan hat Angst vor dem Kreuz, wie er vom Limbus Angst hat. Es ist ein Spiegel. Ein endloses Fallen in schwarz und wir wissen, der Priester trägt auch schwarz und doch in der Besinnung des Lichtes.
Gottferne ist das Resultat der Sünde. Gott entfernt sich und dann steht man allein da. Vielleicht sollten wir beten, dass wir Gott genügen, um nicht verloren zu gehen und Gott hört die Gebete, aber er erfüllt sie wie er will und dieses Band muss stark sein, das uns mit Gott verbindet. Die hl. Messe, der Empfang des Altarsakramentes, die Sakramente, die Kontemplation, die man gar nicht so bestimmen kann, weil das Leben oft unruhig ist und auf die kausalen Umstände hin fordert. Daher, das Abendgebet, ins Haus des Vaters zurück zu kehren, in seine Obhut uns anzuempfehlen. Gerade in der Sünde, weiß man es, dass man nicht würdig ist, aber es ist nicht alles so tragisch, wie es einem manchmal scheint. Einen Tag später sieht die Sache wieder komplett anders aus, wenn man es zB. nicht über das Herz bringt zu beten, weil man sich schuldig fühlt. Aber Gott lässt nicht von uns ab, wie in der Gnade dass man doch weiß, dass Gott der Winzer ist.