Philosophen, sagt man, sind wie Wilde. Liegt das daran, dass die ersten Naturphilosophen waren? Nietzsch sah in Dionysos einen Philosophen, mag sein, wo im Wein die Wahrheit läge. Zu bedenken bleibt jedoch die Unterscheidung der Philosophen, selbst in der griechischen Antike und gerade da, wie auch später in der Neuzeit. Wenn das Wesen durchgedrungen, aus einer philisterhaften Sichtweise; aus der Gotteskundschaft heraus sich entwickelte. Zuerst aber war die Frage des Sokrates, durch die Einsicht den gewagten Anspruch wahres Wissen zu lehren. Vermutlich ein Aufbruch aus der Paradoxie.Sommersonnenwende, Fest des hl. Elias oder vielmehr des hl. Johannes dem Täufer, vgl. Mt 11,14. ("Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll." Das Urteil Jesu über den Täufer) Am 24. Juni findet das Hochfest zu Ehren des Täufers statt und man sagt, dass dieses Fest im Himmel vier Tage gefeiert werde. Nun, das geht sich aus, aber mit dem 21. Juni beginnend. Im Himmel, die Darstellung mit langen Haaren. So sagt der hl. Paulus "Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen?" 1 Kor 11,14-15 . Also gehen wir von kurzen Haaren aus. Er lebte von wildem Honig und Heuschrecken. Viel süßes. Man kann darüber natürlich eine Imagery-Debatte führen, über die langen Haare und das wurde denke ich auch vor dem Beginn des ersten Weltkrieges gemacht, vgl. Manifest der 93. Weiters gibt es auch bei Luther diese Diskrepanz von Darstellungen in der Kunstgeschichte. Ein Universalienstreit, der im Mittelalter zu finden ist, wie auch in der griechischen Antike. Mich persönlich stört es eigentlich nicht, wäre ja noch schöner und Darstellungen allgemein richten sich an die Sinne, der Welten Zinne. Ästhetisch oder nicht, ich glaube da tut man sich schwer, weil man an Jesus keinen Anstoß finden soll, gemäß seinen Worten. Man muss also darüber hinwegsehen, um überhaupt zu sehen. Die Taufe ist kein Codex. Sie ist Bindeglied der Auferstehung. Der Friede mit Gott ist die unablässige Treue des Herzens, nicht der Dinge. So wie der Glaube uns der Ewigkeit bewußt werden lässt und so ist es die Kirche, welche von den letzten Dingen berichtet, von der Eschatologie des Herzens. Das Herz von Elija war wie ein brennender Ofen, sagt Jesus Sirach; siehe Sir 48,1. "Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund." Lk 6,45Ich verstehe nur das Maß nicht, vor allem wenn der Tod ein ewiger ist, der sich dem Ewigen entgegenstellt. Jedes Augenmaß denkt zuerst darüber nach. Ein gesundes Augenmaß. "wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg!" Mt 18,9 vade retro satana, eitel ist was du darreichst. Bevor der Hochmut entstehen kann, ist die Eitelkeit am Platz. So wird Maria, die Gottesmutter auch als die Herrin des Ortes vom Karmel verehrt. Sie besitzt die größten Tugenden vor Gott: Reinheit, Demut und wahre Gottesliebe. "In jener Zeit durchsuche ich Jerusalem mit der Laterne" Zef 1,12