Solange man lebt, wird man von Gnaden heimgesucht. Sie zu erlangen ist ein Thema und sie zu behalten auch. Gott ist ein Gott der Lebendigen und solange man lebt, kann er uns in der Gnade erreichen. Gott ist nur gut, oder Gott ist alleine gut. Vgl. Lk 18,19. Er kann uns in der Gnade die Freiheit der Kinder Gottes schenken. Wir fühlen sie, wir spüren, dass es sie gibt. Die Gnade war schon vor uns in der Welt, denn Gott hat uns zuerst geliebt. Vgl.1 Joh 4,19. Die Gnade hat uns den Weg bereitet, in diese Welt, wo es gilt Verdienste für die Ewigkeit zu erlangen und jeder weiß um die Gnade. Daher braucht man sie nicht zu verkünden. Sie verkündet sich selbst, hält Einzug im Herzen, aber nicht dass sie uns besser macht als Mensch. Sie zeigt nur, dass es sie gibt. Sie zu besitzen ist ein ewiges Gut, welches man durch die Beichte und stete Kommunion erhält. Sie entfaltet sich durch die Sakramente und wird somit zur heiligmachenden Gnade und zur helfenden Gnade, vereint durch die Verdienste der Kirche und der Heiligen. So wird sie zum Anteil am Baum des Lebens. Dennoch, die Gnade gibt es für alle. Die Gnade lasst uns auch erkennen, ob wir Himmel oder Hölle verdienen. Wenn wir die Gnade verlieren, dann wissen wir es. Dann braucht es die Beichte und mit der Beichte, die Kommunion, denn ohne Jesus vermögen wir niemals im Stand der Gnade zu bleiben. Gerecht bleiben wir eigentlich nur so, nicht durch die Werke der Frömmigkeit. Offensichtlich ist die Gnade noch viel größer als alle Frömmigkeit. Sie lehrt uns erst die Frömmigkeit. Nein, man darf nur die Gnade niemanden absprechen. Ich denke, das hatte man im 2. Vatikanischen Konzil erkannt, weil der Heilige Geist für alle Menschen da ist, denen Gott den Lebenshauch eingeblasen hat. Jeder Mensch ist sowohl dem Tod, als auch dem Leben ausgeliefert und niemand ist besser oder größer als der Herr Jesus Christus. Die Kirche bietet den Gläubigen ihre Verdienste an, als die wahre von Jesus eingesetzte Kirche, basierend auf dem Amt, dem der Pontifex vorgestellt ist. Diese Institution vermag es, diese Schätze den Gläubigen zu spenden, durch die Sakramente. Sie kann von dem Empfang der konsekrieten Hostie auch ausschließen, aber die Türe zum Herzen des Vaters ist immer offen, als die Beichte. "Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein.Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein!" Auszug aus dem heutigen Tages-Evangelium.
Jesus predigt darüber, dass nichts was in den Menschen hinein kommt ihn unrein machen könne, sondern nur was aus ihm heraus käme. Anschließend heilt er vom unreinen Geist. Vgl. Mr 7,1-30 Rein geworden, durch das Wort, das er sprach. Vgl. Joh 15,3 Nächstenliebe bedeutet, Gott im Nächsten zu sehen.
Die Imagery-Debatte ist auch die Imago-Debatte.
Eigentlich ist der Begriff des Imago aus der Psychologie entlehnt, meint aber freier die logische Vererbung so wie die Philologie einst den Begriff formte. Das Imago als Elternteil, die Imagos oder vielleicht auch wie bei C.G. Jung, als Archetypen. Das Imago einer logischen Vererbung. So würde ich das Wort benützen, im Sinne einer philosophischen Darlegung, wie das Imago des Sokrates, oder Aristoteles. Nicht als das Original, sondern als ein Stamm von Erkenntnis, von Ursache und Wirkung. Herkleitos der Ephesir, Xenophanes, Zenon der Elate, oder die Imagos der Stoa, des Epikureismus, etc. pp. und dann verwässert das Thema der Imagery Debatte wesentlich, was auch das Ziel sein muss, einer Theodizee. Wo zB. Zenon sagt: Wenn das Universum ein Raum ist, worin wird er sein? - Das ist ein Imago, welches als Limbus aufscheinen könnte, vor allem bei den Vorsokratikern, dem Heidentum vor Christus. Wo Paracelsus das Hervortreten aus dem Limbus wähnt, als niedere Triebnatur. Das Traumbild und sein Imago. So schreibt Baudelaire in den Blumen des Bösen: Der Mensch hat träumen wollen; der Traum wird über den Menschen Herr sein, doch er wird deutlich der Sohn seines Vaters sein. - Ein Imago. Oder wie bei C.G. Jung, das Bild einer eigenen Natur entworfen wird.