Der Gedanke des Weltschmerzes ist interessant von Seiten der Philosophie. Wo sich der Boulevard anschickt, gerade hier herum zu stochern. Weltschmerz suggestiert den Gedanken mehr oder minder an Kollektivschuld, die man gemeinsam zu leiden hätte. Es gehört sozusagen zum guten Ton, die Welt zu avancieren. Welchen Nutzen hat das für den Einzelnen? Wenn alle sich das selbe Bild anschauen, diese Verallgemeinerung von allzumenschlichen, menschlichen Tatsachen. Das geht wahrscheinlich zurück bis auf die Erfindung des Buchdrucks. Es ist Eitelkeit, Wesenheiten über Gebür zu vermehren. Damit meint man ja nicht nur die Entitäten und folglich den Universalinstreit, sondern man gibt Dingen einen Namen, die irgendwo auf der Welt passieren und nennt sie ein Fatum.

Führe uns in der Versuchung, führe uns nicht in Versuchung. Da haben wir den Versucher. Was hat Gott mit der Versuchung zu tun? Gar nichts, er lässt diese zu, bis der Satan von uns ablässt. Wie tut er das? Durch beichten und wenn wir bitten, führe uns nicht in Versuchung, so ist es ein Fingerzeig, Herr schicke mich beichten.