Einsetzung der Ehe - Es beruht auf dem Einsetzungsbericht; ab der Hochzeit von Kana beginnt Jesus seinen Einsatz.
Wenn also der Priester sagt; sie dürfen die Braut jetzt küssen, ist das eine Reminiszenz auf Tobias. Drei Nächte im Gebet abzuhalten, also nach diesem Kuss, sonst hat man die Gefahr eines Judas. "Judas, mit einem Kuss verrätst du den Menschensohn?" Lk 22,48 und selbst da "Grüßt einander mit dem heiligen Kuss." Röm 16,16 - Es soll also ein Gruß sein.
Die Frau, als die "Männin". Gott will eine Gehilfin machen, die zum Menschen passt und da hat er die Institution der Kirche gemacht. Ich glaube das unterscheidet von der Naturehe.
"Hafen der Ehe" vgl. "Dies ist ein tiefes Geheimnis" Eph 5,32 - Die Kirche bietet das Recht auf Gnade. Der Generalangriff des Satans geht gegen die Ehe; eben weil sich die Eheleute gegenseitig dieses Sakrament spenden.
Protestanten, sagt man, halten am Sinn fest; aber was ist Sinn? Logos, Weltvernunft. Vielleicht ist diese Frage auch gar nicht berechtigt. Vielleicht ist die Falsifizierung richtig; also was ist Sinn nicht? Überirdisch. Also einigt man sich quasi auf diesen Logos. Sinn ist etwas, das sich mit Sinnen deuten lässt, was man in Worte fassen, beschreiben kann und auch hier wird bis an die Grenzen das All ausgelotet. Sinn, als Kosmos und Widersinn als Chaos, um es griechisch zu verstehen. Sinn perpetuiert, aber man kann dem Sinn keine Eigenschaft zurechnen. Sinn kann beliebig sein, jeweils kausal bedingt. Im Zorn ist der Mensch ungerecht, was wiederum beweist, dass ein Sinn keine Causa Prima ist, sondern nur ein Aspekt. Dann spricht man von einem höheren Sinn, was wiederum den Sinnen widerspricht. So kommt es zu Entitäten, als Summe X. Der Begriff des Logos und jener der Entität passen jedoch nicht zusammen. Im Logos, ergo der Sinnenwelt lässt sich eine Moral anheften, bei Entitäten nicht. Etwas, was einer sinnlichen Erfahrung entspricht, entspricht auch einem Werk, ergo einer Mechanik oder Metaphysik wenn man so will. Der Begriff der Entität, also der entitas, oder Seiensheit, wie es die antiken Griechen beschrieben, ist ein Ding an sich, nach Kant. Es fehlt das Für-Sich, als die Moral und somit das gesamte Sinnenwesen. Jetzt ist es aber so, dass nichts reines als entitas gelte, weil es eine Abschottung ist und sicherlich findet man auch ein Für-Sich, bei allem was auf seine eigenen Gründe zurückgeworfen wird. Jemand hat recht, womit eigentlich? Man erfindet eine Entität, die sich wiederum auf eine Moral zurückführen lässt. Nun ist die Frage, ob die Eingebung, oder Idee immer einer Moral entsprechen muss. Nein, denn es handelt sich bei einer Idee noch um kein Werk.