Viele verlässt angesichts solcher Erkenntnis der Mut:Nach seinem Tode erschien ein zur Hölle verdammter Kanzler dem Bischof von Paris und hat ihm in seinen elenden und ewig unglückseligen Tod angedeutet und hinzugesetzt, daß die Seelen so häufig zur Hölle hinunterfahren, wie die Schneeflocken im Winter, auch könne er nicht glauben, daß noch einige Leute auf der Welt seien.Ein Eremit, der sein hohes geistliches Amt verließ und als Einsiedler viele Jahre lang ein strenges, einsames Leben führte, erschien seinem Bischof zu Lugdun und offenbarte ihm, daß mit ihm dreißigtausend Menschen gestorben seien, aus denen aber nur fünf die Seligkeit erhalten, er, Bernard, und die anderen Drei seien ins Fegfeuer gekommen.Der hl. Gregor der Große († 604) sagte: “Viele kommen zum Glauben,aber nur wenige ins himmlische Königreich.”“Es gibt nur wenige, die gerettet werden”, sagt der hl. Anselm,Der hl. Augustinus sagt noch deutlicher: “Es gibt daher nur wenige, die gerettet werden, im Vergleich zu denen, die verloren sind.”Am beängstigten ist jedoch der hl. Hieronymus, der am Ende seines Lebens in Gegenwart seiner Jünger diesen erschreckenden Satz aussprach:“Von hunderttausend, deren Leben immer schlecht war, werden Sie kaum einen finden, der Vergebung verdient.“Der selige Berchtoldus erweckte zu Regensburg eine Weibsperson vom Tode, welche vor Allen bekannte, daß mit ihr sechzigtausend Seelen vor dem göttlichen Richter erschienen, aus denen sechsundfünfzigtausend verloren gingen. …Pater Pio zu Lebzeiten: So wie Schneeflocken vom Himmel , fallen die Seelen in die Hölle .
Ein heilsamer Schrecken für manche ja, aber man hat auch das Mahnwort Jesu im Gleichnis des Armen Lazarus, abgesehen vom Kinde Abrahams. Darum geht es glaube ich in dem Gleichnis nicht a priori, sondern um: "Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen." Lk 16,26-28 und die Moral ist recht seicht in dem Gleichnis Jesu. Die schwere Schuld ist jedem gegenwärtig und sie hat überhaupt nichts mit Klima usw. zu tun. Die schwere Schuld ist das schwere Kreuz, das Jesus trägt. Er trägt das Kreuz nicht symbolisch, wie ein Talisman den man sich um den Hals hängt, wenn der Kopf schwer wird. Er trägt das Kreuz, um uns zu begegnen. Er will uns warnen, "Ihr werdet meinen Kelch trinken" Mt 20,23 sagt er.