Bei jeder Messe wird dieses Schuldbekenntnis gebetet: Mea culpa, mea maxima culpa! Es ist deswegen notwendig, damit sich der Mensch als Menschensohn, als Diener erkennt. Das hat nichts mit Canossa zu tun. Als Diener der einen wahren apostolischen Kirche Christi. Gott legt keine schweren Lasten auf. "mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht." Mt 11,30 Dieses Schuldbekenntnis bevor man den Leib Christi empfängt. Also man kann ihn nicht herbeizaudern. Man muss den Frieden mit ihm machen und das geht durch die Beichte. Freier geht es auch nur dann, wenn der Mensch von neuen wiedergeboren wird durch den Geist Christi; indem man ein Opfer bringt, ihm seine Liebe beweist. Viele können es nicht, weil wir mit leeren Händen dastehen. Ein Beispiel ist, wenn jemand in einem Konkubinat lebt. Dann wäre es ein Opfer, dieses der Liebe Christi willen zu lösen, zumal ein Umstand der Todsünde besteht, solange man in diesem Verhältnis lebt, was wiederum zu einem Gottesraub führt, wenn man den Katholizismus hierin betrachtet. Der Priester darf das im Beichtstuhl auch nicht vergeben, wenn man in diesem Umstand lebt und somit ist man ausgeschlossen von der Gemeinschaft der Kirche, die den Leib des Herrn anbetet und empfängt, so wie er das verheissen hat. Nun ist jedoch dieser Leib des Herrn die Nahrung für die Ewigkeit. Das ist nur ein Beispiel. Gleich gilt auch, wenn man den Sonntag als Tag des Herrn nicht annimmt, wie ein Geschenk. Erinnern wir uns an die Erstkommuion, so ist der Sonntag. Er ist rein. Geht man nach Mose, könnte man dem Katholizismus darin widersprechen und sagen, nach 24 Stunden zeige ich mich wieder dem Priester, wenn ich gesündigt habe und bin wieder rein. Damit klagt natürlich Mose an, wenn wir da andere Sichten haben, aber der Gehorsam verlangt es, dass man sich beugt, denn die Bibel hat viele solcher Beispiele, welche der Klerus wandeln kann, durch die Binde- und Lösegewalt. Der Klerus kann ganze Gotteshäuser profanisieren, nur eines kann er nicht. Eine Ehe für ungültig erklären.