Wann hang ich jemand an, der im Himmel ist? Die Aussicht ist uns ja verrammt. Jemand, der im Himmel ist, hat den ewigen Frieden. Jesus hat uns stattdessen den Heiligen Geist gesandt. Dieser wurde bereits im Alten Testament erwähnt. Auch hier hat ihn der Sohn schon ausgesandt. Vgl. Weish 1,5 und er sagt dann explizit: "Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen." Mt 5,20 Also auch im Alten Testament war der Sohn. Da sagt er: "Noch ehe Abraham wurde, bin ich." Joh 8,58 Das ist ein interessanter Gedanke, da man sich fragt, weshalb genau dieser Termini und nicht Adam? Da muss schon dieser Plan Gottes bestanden haben, den er mit dem Neuen Testament erfüllt hat. Auf Gottes Plan zu sinnen, den Herrn selbst zu koinzidieren: "Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein, und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, / dein Gott dein strahlender Glanz." Jes 60,19 Vater und Sohn sind eins; eine Koinzidenz. Coincidentia oppositorum und das ergibt aber den Frieden, schon auf Erden; aber sind es wirklich Gegensätze, die Vater und Sohn verbinden? Sind es wirklich Gegensätze, die das Alte Testament und das Neue Testament verbinden? Fällt das Alte Testament durch das Neue Testament zusammen? Diese Frage stellt man sich, wenn man die Bibel aufschlägt und zu lesen beginnt und so wie bei der heiligen Messe, der Lesung, fällt das Alte Testament mit dem Neuen zusammen. So bezieht bspw. der hl. Bernhard von Clairvaux das Buch der Sprichwörter, Kapitel 8 direkt auf Jesus und sagt, dass er damit gemeint war. Hier ist also nicht vom Individuum die Rede, sondern von De visione dei; der Immanuel – der Gott mit uns, für den eigentlich alles hin erschaffen wurde. Zusammenfall der Gegensätze, damit ist alles für Jesus und nicht von Jesus erschaffen. Der Vater hat dem Sohn alles übergeben und er offenbart es wem er will. Vgl. Mt 11,27. Es ist wie mit dem Spiegelbild, wie der hl. Jakobus sagt, an dem man vorbei geht und gleich wieder vergisst, wie man darin aussah. Vgl. Jak 1,23-24. Es ist also das mit sich und nicht das für sich, was entscheidend ist. Es ist, der Film, den man sich anschaut, die Auslage in die man blickt, sein Spiegelbild im Schimmer einer Silhouette erkennen kann. Diese Teilhabe ist nicht der Besitz einer Schönheit, eines Schatzes, sondern sein Wert, welcher eben dem Sohn zuzurechnen ist und Jesus fragt: "Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht?" Lk 19,23 und dann die Ratio "Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können." Lk 19,23 Also hier liegt die Essenz nicht auf dem Mehrwert, sondern in der Nachhaltigkeit. Er will im Himmel auch noch etwas davon haben, weil er uns liebt.
Der Priester hat eine Aufgabe auch. Er ist nicht nur der, welcher einem in die Ewigkeit verabschiedet. Seine Aufgabe besteht in jener Christozentrik, indem er von sich selber absieht. Wie ein Pfarrer neulich sagte: Wenn ein Priester nicht betet, holt einem der Teufel. Das ist nicht so leicht, weil wir die wir getauft sind, Laien dazu berufen sind heilig zu werden. Sicher geht es alleine einfacher, aber wer ist schon allein? Nietzsche sagte: "Um allein zu leben, muss man ein Tier oder ein Gott sein" - Also, es ist schwer die Ratio richtig zu setzen und dazu braucht es den Seelenführer, Hochwürden. Man muss also auf den Geist der Gemeinde hören. Jede Gemeinde hat einen Engel, man muss auf den Engel hören. Man muss wie ein Philosoph von sich selber absehen, um überhaupt zu sehen. Das tut der Hochwürden auch. Die Absicht ist das Thema. Alles nur für Gott erschaffen, ebenso ist Kunst, die Sehnsucht nach Gott. Der leere Platz im Leben, ist der von Gott. So wie der Apostel neben ihm im Reich Gottes Platz nehmen will. Vgl. Mk 10,37. Das Zeugnis ist immer das des Einzelnen und dann gibt es die Gefährten. Das ist, die Gemeinde.