Ist nicht das die reine Vernunft? Rein heißt geläutert, die geläuterte Vernunft. Der Verstand läutert die Vernunft. Es entspricht einem Logos, einer Weltvernunft. Die Vernunft als primus. Da scheiden sich nämlich die Geister. Es gibt immer und überall eine Ratio und das ist das Interessante. (sub ratione Dei) Ratio ist es deswegen weil „Keiner erkennt Gott – nur der Geist Gottes“ (1 Kor 2,11) und diese Einsicht ist wirklich schwierig, zumal sie an Empedokles und die antiken Griechen erinnert. Gleiches kann nur durch Gleiches erkannt werden, aber da Jesus sagt, dass wenn dich einer zwingt mit ihm eine Meile zu gehen, man zwei Meilen mit ihm gehen möge. Alles nur, um Ärgernis zu vermeiden. Aber das ist nunmal eben das Schaf. Obgleich der väterlichen Fürsorge, ist es die Liebe zu Gott Vater, besonders an diesem Ehrentag des Bräutigams der seligen Jungfrau und Gottesmutter Mariens. Paulus ist da schwierig: "die Gott nicht kennen" 2 Thess 1,8 Ene Contradictio in adiecto, oder ein Oxymoron. Ich sagte nicht, dass er unrecht hat, aber diese Sicht auf die Erkenntnis, dass man nur durch Gott auch Gott erkennen kann, löst in mir etwas aus, in Bezug auf die Kreuzigung; wo Gott Gott zuhilfe kommen soll. Kann Gott, Gott zuhilfe kommen? Weil dieselbe Einheitsübersetzung sagt, dass Jesus am Kreuz nach Gott ruft, was aber falsch ist, weil Jesus nach Elija rief. Er rief also nach dem Menschen, unabhängig dass er gesagt hat, dass er auferstehen werde. In der Schwäche ruft Gott nach dem Menschen. Was man von anderen erwartet, tue man ihnen auch. Gott, den wir immer in unserer Schwäche anrufen und dabei denke ich an P. Pio, wie er dem Herrn vom Kreuz hilft, weil Elija kam ja als Johannes der Täufer wieder ( Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll. Vgl. Mt 11,14) und getauft wurde Jesus wegen den Menschen, um ihre Krankheiten zu heilen, als Bund oder Treue zu Bethesda, wo der Engel das Wasser berührte und die Kranken heilte. Es führt kein Weg daran vorbei, jenseits von gut und böse eine Sicht der Römer einzunehmen; rein metaphorisch. Wir haben auch eine a priori römisch und a posteriori katholische Glaubensdoktrin, die alles prüfen soll und das Gute behalten. (vgl. 1 Thess 5,21) Geist ist Entität; die antiken Griechen lebten: entitas (ich bin die Seiensheit). Sie lehrten das "Ich bin" und Mose erkannte aber das "Ich bin da", weil die antiken Griechen sind nicht mehr da. Sicher spannend: "Elija ist da" da: 1 Kön 18,8 und da: 1 Kön 18,11 und da: 1 Kön 18,14 Und dann ist er nicht da, wo Gott am Kreuz hingemartert wird. Also was bleibt? Ein kleiner Glaube.