Friede mit Gott. Nun, Die Seligpreisung Jesu bezieht sich hier denke ich auf den Frieden mit Gott, das meint die Beichte. Frieden kann man nur dann stiften, wenn man persönlich mit Gott reinen Tisch macht. Man beichtet und wenn man etwas vergessen hat, dann vielleicht noch ein weiteres Mal. Man muss unablässig beichten, bis man die Wand welche uns vor dem Bekenntnis schützt durchbrochen ist. Solange, bis man den Hochmut nicht überwunden hat, solange hat man keinen Frieden gestiftet. Es braucht also Mut, Demut.Der Umgang Engel Mensch. Einen Engel kann man mit seiner Meinung nicht beeinflussen. Im Gegenteil, ist es der Engel welche eine Meinung vorgibt, da der Engel dem Menschen voraus geht und ihm Einsicht schenkt, da der Name Gottes in ihm ist. Wir folgen dem Engel und gelangen so zum Frieden. Somit ist es ein Kampf zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämon. Die Geister prüfen, aber vergleicht man Zacharias, den Vater von Johannes dem Täufer, so hatte er den Engel verneint und geriet daher in Bedrängnis. Den Engel zu verneinen, wäre wie Gott zu verleugnen. Wie kommt es aber dann zur Sünde? Wieso lässt es Gott zu? Weil es eine Trennung zwischen Engel und Mensch gibt, das ist die Seele und diese ist einzigartig. Die Form ist einzigartig, durch die Kausalität bestimmt und das ist der Engel nicht. Ein Engel kann frei über die Kausalität der Seele handeln, was auch unbedingt notwendig, da Gott allmächtig ist. So kommt es zur Binde- und Lösegewalt des Boten, weil ein Bote ist nicht mehr als der der ihn gesandt hat. Engel, Prophet, Apostel - Boten. Mit dem Auftreten der Apostel wurden die Propheten abgelöst und es gibt nur mehr aus christozentrischer Sicht die Engel und die Apostel. Friede mit Gott ohne dem Engel, ist nicht möglich, denn im Frieden ist man blind und lässt sich durch den Engel führen.