Es ist eine Gnade zu glauben und man braucht nicht denken, dass jeder glauben kann. Schnelle Bekehrungen enden auch meistens rasch. Jesus sprach vom engen Weg und vom breiten Weg. Die Taufgnade ist auch leicht vergiftet und wenn die Familie nicht für einen betet, ist es wahrscheinlich schwer zum Glauben zu kommen. Es erfordert oft Opfer von anderen, die man selber glauben kann. Das fängt schon damit an, dass Vater und Mutter sich für die Taufe des Kindes entschieden haben, ihm die Tore aufgestoßen haben, die auf den Pfad zum ewigen Leben führen. Gottes Wege sind auch unerforschlich. Oft irrt man vom Weg ab, aber wenn die Gnade stark ist, dann führt sie einem wieder auf den rechten Weg zurück, oder wenn Gott einem braucht. Das kann im hohen Alter auch noch sein. Für ihn wurden wir erschaffen und jeden Tag sind wir dem Irrtum ausgeliefert. Das ist deswegen, weil er nicht will, dass wir uns überheben, hoffartig werden. Dann drückt er den Hochmut nieder. Der Umgang mit Gott ist ein persönlicher. Wenn wir uns schwer tun, brauchen wir hilfe, gelangen an unsere Grenzen, verzweifeln und wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Es ist nicht so, dass man stärker wird, durch Prüfungen, aber man findet dann den Weg, lernt auf eine Eingebung zu sinnen und wenn der Unfriede so groß ist, dass das Herz zerspringen könnte, dann ist oft der einzige Weg der zum Gebet und so ist Gott ein Persönlicher, weil er die Drangsale kennt. Der Umgang wird vertrauter. Je mehr wir ihm anhangen, vielleicht auch mit dem Alter, desto klarer hört man seine Stimme. Die des guten Ratgebers.
Limbus: Das ist natürlich spannend, da die Leugnung des Fegfeuers den Glauben an den Limbus präferierte. Das findet man selbst bei Paracelsus. Diesen interlektuellen Einschlag von Papst Benedikt XVI. zur Abschaffung der Lehre des Limbus der ungetauften Kinder möchte ich nicht unterschätzen. Benedikt XVI. ist schon gerichtet, deswegen braucht man dabei kein Urteil mehr auszubilden. Er wurde in der Limbus-Frage inspiriert, angelehnt an Voltaire. Ausgehöhlt durch Spaemann. Das Problem ist eher die ewige Liste, frei nach Umberto Eco. Wissen als ewige Liste, die er durchklappert. Präsentes, latentes Wissen. Was macht einen Primaten aus? Die Not; also als Beispiel von Sadisten. Voltaire schrieb wie Edgar Allen Poe. Der Sadist ist wahrscheinlich ein besseres Beispiel als der Masochist, also Flagellant. Das Interessante ist eigentlich, dass die Gottesfrage eine Gesunde ist.
Die Natur liebt es sich zu verbergen; so auch der Sadist.
Die Allegorien. Die KI macht Bilder und dann führen sie zur Unentscheidbarkeit. So wird jung und etwas älter zur Allegorie. Die Allegorie führt zur Analogie. Diese geheime Metaphysik.
Das Gleiche ist mit Fakeprofiles, wo Allegorien eine wichtige Rolle spielen, um zu versanden. Aus dem Off eines Theaterstücks taucht eine Figur auf, die sagt: Nichts ist ohne Grund warum es sei; Kant. Creatio ex nihilo, oder freier gesagt: Aus nichts, wird nichts. Allerdings, Gott schuf die Welt aus dem Nichts und der Demiurg setzt der Creation aus dem Nichts Grenzen. Wenn sie aber nichts ist, kann sie dann mehr werden als Nichts? Der Standpunkt des Nihilisten. Die Welt als Traum inkl. dem Hahn des Sokrates, oder des Petrus. Ein epikureischer Standpunkt, dem die Gemütsruhe entgegenwirkt.