Es ist eine Zeigekraft, die von Bildern ausgeht, daher die Imagery-Debatte und auch die Frage nach der Universalis. Freilich geht es nicht um die Affen, sondern um Naturvölker, das Naturrecht, die Naturehe, insgesamt die Naturphilosophie und insofern waren auch die Philosophien der Antike Naturphilosophen und zur Zeit von Aristoteles wurden die Philosophen dann als Gotteskünder bezeichnet. Also irgendwo war da schon dieser Geist der Unterscheidung, sogar in der ionischen Aufklärung, welche nicht minder wichtig war, wie die Aufklärung zur Zeit von Kant und große Dinge brauchen Zeit um verstanden zu werden. Imagery im Sinne von Idealismen, diesen Bildern und Big Pictures, bis hin zum großen Weltbild. Man sieht, dass niemand damit etwas anfangen kann. Es sind diese Idealismen, welche wir als Imagery-Problem ansehen und folglich sind es immerzu Idealismen, über welche die Welt hier streitet. Dieses Bild, jenes Bild, von der Uta von Naumburg bis hin zur San Damiano Darstellung. Man hat es also nur mit einem Ideal zu tun, als ein Zeichen des Niedergangs, einer Dekadenz. Geht man nach Nietzsche, fördert das eigentlich nur die dionysische Lebensart, insofern epikureisch. Jeder Idealismus ist zum Scheitern verurteilt, weil es keine Einsicht gibt und Argumente können nur Bärendienste leisten. Man hätte sonst den Logos als die Weltvernunft, aber Tatsache - es gibt eine Weltverneinung, den Nihilismus. Daher würde ich sagen, Logik ja, Logos, nein, weil es zwei Begriffe sind Welt und Vernunft, das widerspricht sich seit dem Sündenfall. Ick denke, also bin ich: Logik. Der Begriff Welt ist eine Entität, man kann die nicht definieren. Man muss sich darauf einigen, dass es Entitäten gibt und deswegen sind sie noch keine Wesenheit, sondern nur eine Bedingung von Gefällen. Die Welt ist alles, was der Fall ist; frei nach Wittgenstein. Der Entität eine neue Form zu geben, als Logos, Weltvernunft, verneint diese zugleich. Also, jeder Idealismus scheitert. Wie kann man trotzdem das Ziel erreichen? Entitäten meiden, weil es eitel ist, Wesenheiten über Gebür zu vermehren, wie Wilhelm von Occam sagt. Das Bild des Dorian Gray.

Diese Doktrin wider Ideale. Man wird sonst nie das Dogma der Unbefleckten Empfängnis begreifen. "Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben?" Mt 12,26 Also gehen wir von einem Kalkül aus. Das weiß jeder und onthologisch wahr, wie der Glaube an Gott.

Man ist nur ein Mensch, man wird deswegen nicht mehr Mensch; ein Übermensch beispielsweise. Im Gegenteil, man stellt sich dann hin und schreit laut: Mea culpa, mea maxima culpa. Und so ist die Eigenschaft der Dinge und die Heuchelei, wenn man den Dorn aus dem Auge des Bruders ziehen möchte und nicht sieht, dass man einen Balken vor Augen hat. Demut und so weiter. Man soll die Sünden der Anderen auf sich beruhen lassen, die Wunden nicht wieder aufreissen. Gott hat damit doppelte Arbeit. Die Selbstgefälligkeit. Die Heiligen haben das nicht so gemacht, dass sie selbstgefällig waren. Pater Pio, der sich als einen großen Sünder verstand, bis zu 16 Stunden im Beichtstuhl. Dafür gibt es die Beichte, für die Schützer.