Der hl. Elija bekommt durch einen Raben Brot. Es ist ein anderer Moment als der, wo die Israeliten in der Wüste gespeist werden, wo Jesus auch Bezug nimmt, wo in der eucharistischen Andacht die Worte "Brot vom Himmel hast du ihnen gegeben, das alle Süßigkeit in sich enthält." vom Priester gesprochen werden; wo Jesus sagt: "Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben." Joh 6,32-33 - "Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!" Joh 6,34 Der hl. Paulus von Theben lebte 100 Jahre allein in der Wüste und wurde täglich von den Raben gespeist, wenn ich das richtig verstehe.

Der Geist ist der Wille, den die Natur zu schwächen sucht. Das hat mit dem Sündenfall zu tun, weshalb sich der Mensch die Natur untertan machen solle. Die Natur wird immer den Menschen schwächen und will sich selbst im Anderen abbilden. Alle Sünden kommen von der Natur, da sie unvollkommen ist. Sie ist aber nicht böse, sondern unwissend und auch die Einsicht kann sie nicht stärken. Die Natur ist unfähig sich zu ändern, sie ist unvollständig. Alles was ist, bedarf Gott.

Die Welt ist Geist ist falsch. Die Welt ist Entität. Ursache und Wirkung vertauscht. Nietzsche meint, dass die geistige Ursächligkeit falsch wäre. Das ist aber auch falsch. Die Natur ist vernünftig, ist nur die halbe Wahrheit und selbst diese Sicht stammt von Nikolaus von Kues. Hegel und Kant dürften sich beide an den selben Sourcen bedient haben. Da ist keine Vernunft vorhanden, auch Nietzsche sagt, man habe mehr Vernunft im Leibe als in der besten Weisheit. Auch das ist falsch.

Metaphysik ist eine Verführung, Nikolaus von Kues würde ich auch als einen Metaphysiker einschätzen. Dann lasst er alle da stehen, mit einer sokratischen Frage. Man hat dann aber auch noch die These von Jakob Lorber, der sagt: Geist ist der Anreger der Kraft. - In dem Moment wo sich der Widerspruch bemerkbar macht, schaltet sich der Verstand ein. Es liegt eine Falschheit darin, durch Grammatik zu verführen. Der mystische Ansatz gefällt mir besser, sein Innerstes nach Außen zu kehren, hat zumindest den Vorteil, dass man nicht falsch liegt und prüfen muss man eh selber, das Gute behalten. Vielleicht ist Metaphysik in dem Sinne auch ein Ansatz, nur ist es eine Frage der Dialektik und immer wieder das Verborgene, die Entitas, was soviel bedeutet wie die Seiensheit. Das Ding an sich als seiend. Dann bin ich da beim selben Problem wie Kant, es erschlöße sich ein Noumen.