"Im Mittelpunkt elegischer Dichtung steht zumeist ein verschmähter Liebender, der an seiner Liebe dennoch festhält, der Geliebten nachtrauert und seine Leiden beklagt." Publius Ovidius Naso als Vertreter. Die griechische Antike, Homer wäre wahrscheinlich auf die Pferdebremse gekommen, als Aigis. Woran man sein Herz hängt. "Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz." Mt 6,21 (Wenn man bedenkt, das Wort: Wurm lautet im Lateinischen: Vermis) Eine Sicht, die auch bei Mary Shelleys Frankenstein Roman aufscheint. Die Suggestion bringt ein Wesen hervor, wie Karl Junker, der ein ganzes Haus aus Holz schnitzte, weil er auf eine verschmähte Liebe wartete. Sogar wie Lynkeus sich einen Turm auf das Haus machte, um nach ihr zu spähen. Es steckt wirklich eine hohe Kunst darin, der Melancholie des Herzens diese Triebkraft zu entlocken. Es ist jedoch eine Hoffart. Betrachtet man zB. diesen Vers aus dem 19. Jhdt. von Schewki Bey:Für einen Kuß von dir, o Himmlische,Würf ich die ganzen Schätze meiner SeeleMit eignen Händen freudig von mir weg!
Der Traum, der über den Menschen Herr wird, bei dieser Liebesprosa. Das Wort wird zum Traumbild. Wie Ionesco in seinem Bühnenstück, die Unterrichtsstunde. So als könne das Wort Sinn und Welt konstituieren. Der naive Künstler, ob Tragödie, Drama, Satire, Komödie. Die Artes Liberales war wahrscheinlich richtig, dass sie diese Trennung vornahm, allerdings ist ein Titel kein Prädikat, wie die Eigenschaft der Dinge. Das wäre genau naiv. Universalis bedeutet hierzu die Interdisziplinarität, welcher die Doktrin voraus geht, sonst wäre es sekundär. Sicher eine Form der Primärtherapie, hat aber nichts mit dem von Janov geprägten Begriff zu tun, sondern meint die Primärliteratur. Die Frage, weshalb JP II. den Index der verbotenen Bücher aufgehoben hat. Jeder Roman ist eine Sekundärliteratur, wenn man es genau nimmt, also selbst die Biografie. Die Essenz ist eben die Primärliteratur, als die eigentliche Doktrin. So kennzeichnet der Begriff Primat Halbaffen, aber auch den Papst, als die universale Eigenschaft der Dinge.
Dekadenz ist halt die Frucht, wie zwischen Stoikern und Epikurern. Das wäre ein Universalinstreit. Ein gutes Beispiel dafür.