Der Unterschied zwischen einer Dornenkrone und einer trivialen Krone, wo die Zacken gen Himmel gerichtet sind. Bei der Dornenkrone führen die Stacheln nach innen, wo das "Himmelreich innwendig" dargestellt wäre, als protestantische Sicht, die es in der Einheitsübersetzung der Bibel nicht gibt. Was es aber gibt ist der Konsens: "Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte." Lk 17,20 So führen diese Zeichen als Stacheln dann nach innen als ein satanischer Reigen.
Die Natur liebt es sich zu verbergen, so sieht man in der gesamten Schöpfung das Wirken des Heiligen Geistes, der von außen das Geschöpf begabte. Also hat man eigentlich die Natur im Inneren, nicht das Himmelreich. Der Mystiker, der sein Innerestes nach außen trägt, zeigt seine geläuterte Natur. Wovon das Herz voll ist, davon kundet der Mund und wo der Schatz ist, dort ist auch das Herz. Deshalb rafft man ja die Güter an sich, um diese im Herzen zu vergegenwärtigen. Die Darstellung des mit Dornen gekrönten Herzens ist auch nicht einfach. Die Betrachtung ist, die des "ich bin da", als das brennende Herz, oder Herz aus dem die Flammen lodern, umgehen von dem Dornbusch in der Wüste. Auch das sind Allegorien. Goethe, Faust II. "Sprich nicht vom Herzen! das ist eitel; Ein lederner verschrumpfter Beutel Das paßt dir eher zu Gesicht." Eitelkeit und das ist das Problem, als Todsünde. Schwierig, weil jeder Mensch in bestimmten Sichten eitel ist, wenn er Standpunkte, Meinungen vertritt. Eitelkeit, Stolz, Habsucht."Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten." Mt 7,11"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!" Mt 10,16Von dem Standpunkt aus, liegt die Sicht im Argen. Wortklauberei. Vielleicht hilft uns dabei die Sicht der hl. Therese von Lisieux: Ein Sünder ist der, der die Sünde liebt. Dieser Satz befreit aus dem Dickicht, an dem man dabei strauchelt. Wenn sich jemand rühmt, soll er sich mit dem lieben Gott rühmen; hl. Paulus. Man vergisst das Spiegelbild wieder; hl. Jakobus. Genauso wie mit Spiegelneuronen, wo man sich einen Film ansieht, der das eigene Ego stärken soll und dann wird das Bild rasch schwächer. Ebenso verhaltet es sich mit raschen Bekehrungen. Mir gefällt aber diese starke Sicht von P. Pio, wo er sagt: Seele, das sei Wille, Verstand und Gedächtnis. Auch das Empfinden des hl. Jakobus gibt zu denken, wenn er sagt: "Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper völlig im Zaum halten." Jak 3,2 Also ist es die Frage, wohin der Samen fällt, ob zwischen die Felsen oder auf fruchtbaren Grund. Vgl. Das Gleichnis vom Sämann Mt 13,1-9